Hier findest Du uns

'Wilde Hassianer'

Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V.
Uferweg 14
35398 Gießen

Telefon: +49 (0) 641 82545

 

eMail:

drachenboot@

wilde-hassianer.de

Trainingszeiten Winter (ab 02.11.2018)

Wilde Hassianer (Sport)

und Die Gans Wilden (Fun)
 

Sonntags ab10:00h - Wassertraining

an der HASSIA Gießen

Freitags ab18:00h - Hallentraining Herderschule Halle B

Trainingszeiten Sommer (ab 02.04.19)

Wilde Hassianer (Sport)

Mittwoch und Freitag ab 19:00h


Die Gans Wilden  (Fun)

Dienstag ab 19:00h

 

Jugendboot

Dienstag, 18:00h

 

Treffpunkt: jeweils 15 Minuten früher an der HASSIA Gießen

Besuche uns auf Facebook

Besucher

Saison 2016

46 Teams kämpften im Drachenboot um den "Affenstab"

Am 08. Oktober traten in Saarbrücken 46 Mannschaften mit internationaler Besetzung gegeneinander an, um die begehrte Wandertrophäe, den „Affenstab“ zu ergattern.

 

„Monkey Jumble“ heißt das verrückte Drachenboot-Langstreckenrennen und hat sich seit mehreren Jahren als fester Bestandteil in der Drachenbootscene durchgesetzt. Drei Schweizer-, zwei Niederländische-, ein Französisches- sowie 40 Teams aus Deutschland traten auf der 11 km langen Strecke im Starkregen gegeneinander an. Aus Gießen nahmen die „Wilden Hassianer“ teil, die aus Startreihe zwei, Position Nr. fünf starteten.

 

Jedes der Boote ist mit 20 Paddlern, einem Steuermann und einem Trommler besetzt, was bedeutet, dass 1.012 Sportler an der Veranstaltung gemeinsam teilgenommen haben. Der Monkey Jumble ist somit die größte Langstreckenregatta Europas.

 

„Schon die Anmeldung zu diesem Rennen ist nervenaufreibend“, so Steffen Kohlitz, Drachenbootwart des Gießener Ruderclubs HASSIA 1906 e.V. Am Tag der Ausschreibung werden ab 0:00 Uhr die Anmeldeunterlagen online freigeschaltet. Die Anmeldezeit entscheidet über die Startposition. „Da muss man vorher schon alles präpariert haben, dass man es nur noch kopieren und einfügen muss“, so Steffen Kohlitz. Nach 10 Minuten waren übrigens alle Startplätze in dieser Nacht vergeben.

 

Showtime! Der „Monkey Jumble“ erfolgte im Massenstart. Drei Kanonen des Schützenvereins St. Ingbert gaben den Startschuss. Dann fing die Saar in der Saarbrückener Innenstadt an zu kochen und binnen Sekunden entstanden bis zu 1m hohe Wellen durch den Start der 46 Drachenboote. Die „Wilden Hassianer“ hatten vorgesorgt und die ersten Wassermassen konnten durch die eingebauten Pumpen aus dem Boot wieder entfernt werden. Die gegnerischen Teams waren harte Nüsse, die es zu knacken galt. Boote mit Mitgliedern der deutschen Drachenbootnationalmannschaft und Boote mit mehrfachen deutschen Meistern waren über die Strecke verteilt.

 

Gefahren wurde die 11 km lange Strecke mit drei Wenden. Diese sind der gefährlichste Teil der Strecke, denn die voll besetzten Boote mit über zwei Tonnen Gesamtgewicht fahren in voller Fahrt einen U-Turn. Der Steuermann der Wilden Hassianer, Eric Abel, hatte alles fest im Griff und steuerte das Gießener Team kollisionsfrei über die Strecke.

 

Leider spielte das Wetter nicht so mit und kurz nach der ersten Wende setzte erschwerend ein Starkregen ein. Dem Rennverlauf konnte das Wetter jedoch nichts anhaben und mehrere Boote wurden von dem Gießener Team auf der Strecke überholt. Mit einem Endspurt über die letzten 500m konnte sogar noch unmittelbar vor der Ziellinie ein weiteres Boot überholt werden.

 

In der Gesamtwertung wurden die Wilden Hassianer mit einer Zeit von 53:22 Minuten 8. von 46 Teams. Dies ist eine Verbesserung von vier Plätzen zum Vorjahr und ein herausragendes Ergebnis für die Paddler des Gießener Ruderclub HASSIA. Sie gehören nun zu den besten Breitensportteams im Drachenboot in Deutschland.

 

Die Saison wurde damit erfolgreich beendet. Nun geht die Mannschaft in das Wintertraining, was ab Ende Oktober immer Sonntagmorgens auf der Lahn stattfinden wird. Am 22. April 2017 findet in Kassel die Deutsche Langstreckenmeisterschaft statt, auf die sich das Team vorbereiten wird.

JS, Oktober 2016

 

Drachenbootteam "Wilde Hassianer" auf dem Monkey Jumble 2016

Rückblick auf zwei Tage Drachenboot auf dem Museumsuferfest 2016

Ein Rennen im Drachenboot vor 50.000 Zuschauern zu absolvieren ist schon etwas Besonderes. Auf dem Museumsuferfest in Frankfurt ist dies problemlos möglich.

Das größte Festival in Hessen lockte von 26. bis 28. August 2016 durch seine unzähligen Buden und Bühnen links und rechts des Mainufers zwischen Eisernem Steg und Hohlbeinsteg bei perfektem Wetter wieder über zwei Millionen Besucher nach Frankfurt.

Samstag und Sonntag findet dort traditionell die Drachenbootregatta statt.

 

Die Hessenschau begleitete „Die jungen Wilden“

Den Einstieg machten am Samstag, 27.08. „Die jungen Wilden“, die Jugenddrachen-bootmannschaft vom RC HASSIA Gießen. Diesmal musste das Team gleich doppelt angespannt sein, denn zum einen ist es zum ersten Mal in Frankfurt an den Start gegangen und zum anderen hat sich vorab der Hessische Rundfunk bei dem Team gemeldet und gebeten einen Bericht für die Hessenschau am gleichen Abend zu drehen.

Jugendtrainerin Lena Wagner vom RC HASSIA meisterte beides souverän.

Die Mannschaft aus jugendlichen Paddlern im Alter von 12 – 17 Jahren traten im regulären Fun-Cup als einiges Jugendboot an und kamen am Endes des Tages in Summe auf Platz 8 von 32 Teams. Eine super Leistung für das junge Team!

Die Hessenschau mit dem Bericht kann man sich in der HR-Mediathek vom 27.08. noch einmal ansehen.

 

Doppelsieg

Einen Tag später, am 28.08. waren gleich zwei Gießener Drachenbootteams auf dem Museumsuferfest, kurz auch MUF genannt, am Start.

Zum einen die „stechenden Lahnrosen“. Einem reinen Damenboot der beiden Vereine WSV HELLAS Gießen und RC HASSIA Gießen. Zum anderen die „Wilden Hassianer“ des RC HASSIA Gießen.

Strahlender Sonnenschein und 28 Grad waren schon ein gutes Zeichen für beide Teams.

Das mitunter sehr wellige Wasser erinnerte zwar mehr an November, aber letztendlich gab es einen Doppelsieg für die Gießener Teams!

Platz 1 im Damen-Drachenbootcup für die „stechenden Lahnrosen“ und Platz 1 im Sport Cup für die „Wilden Hassianer“.

 

Der Sommer geht – die Langstrecke kommt

Die Saison neigt sich nun dem Ende und die Paddler der „Wilden Hassianer“ machen sich fit für die Langstrecke. Die größte Langstreckenregatta Europas steht bevor. Der „Monkey Jumble“ in Saarbrücken am 08. Oktober in Saarbrücken. 52 Mannschaften treten gemeinsam in einem Massenstart auf der 11 km langen Strecke durch die Innenstadt von Saarbrücken an. 

 

JS, August 2016

 

Gemeinsam sind wir stark

 

"Die Gans Wilden" und "Die Wilden Hassianer" nehmen erstmals gemeinsam mit zwei Booten an der 21. Drachenbootregatta im Schiersteiner Hafen teil.

 

In der Funklasse konnten „Die Gans Wilden“ sich in einem sehr starkem Teilnehmerfeld von 22 Teams, die größtenteils eher Sport-Fun- bis Sportniveau hatten, behaupten und belegten über 250m und 2000m jeweils einen sehr guten 7. Platz.

Die Wilden Hassianer starteten, unterstützt von einigen Paddlern der Hellasdrachen, in der Sportklasse über 250m, 500m und 2000m.

Herausragendes Einzelergebnis war der Sieg über 500m. Einer Strecke, bei der es für die Wilden Hassianer in den 5 Jahren zuvor niemals zu einer Finalteilnahme gereicht hatte. 
Über 250m wurde der 3. und über 2000m der 5. Platz erpaddelt. Erstmals konnten sie in der Gesamtwertung einen Treppchenplatz in Schierstein ergattern. Mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 1 und 2 erreichten sie den 3. Platz, in dieser traditionell sehr stark besetzten Regatta. 

„Die zweite Jahreshälfte hat für uns vielversprechend gestartet und setzt ein gutes Zeichen für die kommenden Rennen.“, so Steffen Kohlitz, Drachenbootwart beim Gießener Ruderverein HASSIA.

 

JS/SK, Juli 2016

 

1. Gemeinsame Deutsche Drachenbootmeisterschaft                                 im Kleinboot in Schwerin 2016

Auch zur erstmals gesondert ausgetragenen gemeinsamen Deutschen Drachenbootmeisterschaft der (10er) Kleinboote in Schwerin waren einzelne Hassianer in Drachenbooten unterschiedlicher Teams unterwegs, um nach nationalen Lorbeeren zu greifen. Das Erreichte kann sich wieder einmal sehen lassen:

 

Sportsteam Hamburg

Lucas Kern:                                          1. Platz über 2000m, Premier-Open-Smallboat

                                                           3. Platz über 200m, Premier-Mixed-Smallboat     

                                                           3. Platz über 500m, Premier-Mixed-Smallboat

 

Rheingauner (WVS Schierstein 1921 e.V.)

Ulrike Kohlitz, Ulrike Rühl,                   2. Platz über 200m, Master-Damen-Smallboat
Silke Nopper (Trommel):                       2. Platz über 500m,  Master-Damen-Smallboat
                                                           2. Platz über 2000m, Master-Damen-Smallboat

Ulrike Kohlitz, Jörg Stracke,                 3. Platz über 200m, Master-Mixed-Smallboat
Martin Sondermann, Andreas Olbrich:   3. Platz über 2000m, Master-Mixed-Smallboat

 

JS, Juni 2016

 

Wilde Hassianer erkämpfen 4.Platz bei der Duisburger Innenhafenregatta

Die erste Kurzstreckenregatta dieser Saison fand für die Wilden Hassianer Mitte Juni in Duisburg statt. Unterstützt durch Paddler der „Gans Wilden“ (Funteam des RC Hassia), starteten die Wilden bei der nunmehr 17. Innenhafenregatta der Wanheimer Kanugilde. 

Ein aufregender Tag für einige der Gießener Paddler, sollte es doch ihr erster Einsatz bei einer Regatta des Sportteams des RC Hassia sein.

Aufregend und besonders war auch der Modus der Regatta. In 3 Zeitläufen über die 250m Sprintstrecke galt es zunächst, sich für das Finale zu  qualifizieren, welches dann über die 1000m Distanz ausgefahren wurde. Nahezu mühelos konnten die Gießener die Qualifikationshürde überspringen. Nach jedem der drei Vorläufe belegte das Team den zweiten Platz unter den 11 angetretenen Sportteams. Lediglich den Sporting Dragons, einem Team aus Emden, welches in dieser Saison schon als Deutscher Vizemeister im Indoor-Paddeln von sich Reden machte, musste man sich geschlagen geben.

Mit breiter Brust  starten die Wilden Hassianer somit als zweites Team im Finallauf auf die 1000m-Verfolgungsstrecke. Im Abstand von jeweils 10 Sekunden gingen die Mannschaften auf den Rundkurs, bei dem sie 4 Bahnen a 250m mit 3 Wenden zu durchfahren hatten. Letztlich handelte es sich bei diesem Finale um nichts anderes, als um 4 aufeinanderfolgende Sprints, verbunden mit nicht minder kräftezehrenden Wenden.  Gut kamen die Wilden auf die Strecke, ihr primäres Ziel vor Augen, den Kontakt zu den zuvor gestarteten vermeintlich stärkeren Sporting Dragons nicht abreißen zu lassen und somit bei der Vergabe der Plätze auf dem Treppchen ein gehöriges Wort mitzureden. Schlag für Schlag kämpfte man sich durch das kappelige Wasser des Duisburger Innenhafens. Jede Wende wurde zu einem reinen Kraftakt und brachte die Paddler an ihre Grenzen.

Grenzen, die die Gießener Paddler an diesem Tag aufgezeigt bekommen haben, die aber trotzdem alles andere als unüberwindbar erscheinen. Denn mit nur 5/10 Sekunden Rückstand auf die 3. platzierten „Flying Dragons“ und 3 Sekunden auf Platz 1 (MKC Dragons) wurden die Wilden Hassianer auf den undankbaren 4. Platz verwiesen. Da war es zunächst auch kein Trost, dass man die Sporting Dragons, welche die Qualifikationsläufe dominiert hatten, mit gut 2 Sekunden Vorsprung hinter sich lassen konnte.

4. Plätze sind immer undankbar, wie auch immer sie zu Stande kommen mögen. Trotzdem zeigten sich die Verantwortlichen der Wilden Hassianer hoch zufrieden mit dem bei dieser Regatta erreichten. Zeigt es doch, dass das Konzept der Drachenbootabteilung, mit dem Funteam „Die Gans Wilden“ einen sportlichen Unterbau zu schaffen, erkennbare Früchte trägt. Eine ganze Reihe Paddler aus dem Funteam konnten an diesem Wochenende in das Team der Wilden Hassianer integriert werden und halfen in einem sehr sportlichen Umfeld bestehen zu können.

Darauf lässt sich weiter aufbauen.

                                                                                                             

                                                                                                             S. Kohlitz, 21.06.2016

Drachenbootteam „Die wilden Hassianer“ vom Gießener Ruderclub HASSIA ist deutscher Vizemeister auf der Langstrecke geworden

Endspurt im Ziel nach 7,2 Kilometer Renndistanz

 

„Was lange währt wird endlich gut!“ so heißt es. Nach gut fünf Jahren haben „Die wilden Hassianer“ vom Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. wieder an einer Deutschen Meisterschaft teilgenommen.

 

Am 23. April wurde in Saarbrücken die 7. offene Deutsche Langstreckenmeisterschaft im Drachenboot auf der Saar in der Leistungsklasse „Premium“ und „Masters“, sowie im „Breitensport“ ausgetragen.

 

Mit Unterstützung von Paddlern des WSV Hellas und der Betriebssportmannschaft der „SWG Rohrlegern“ konnte sich über den Winter ein Team formieren, was der Langstreckendistanz gewachsen war. Im Verfolgungsrennen mit jeweils 10 Sekunden Versatz starteten die „Wilden Hassianer“ als sechstes Team in der Breitensport Klasse auf die 7,2 Kilometer lange Strecke mit einer Wende.

 

Der Start verlief leider etwas unglücklich für das Gießener Team, da die Startlinie erst einige Zeit nach dem Startsignal überfahren wurde und somit ein paar wertvolle Sekunden verschenkt wurden. Dies stärkte das Team jedoch in ihrer Motivation für die anstehende Strecke.

Die ersten Drachenboote wurden schnell eingeholt und vor der Wende auf der Hälfte der Strecke platzierte sich das Team bereits taktisch gut im Teilnehmerfeld. Auf der aufgewühlten und damit sehr welligen Saar, liefen hunderte Liter Wasser ins Boot, die durch die vorher installierten Pumpen jedoch schnell wieder entfernt werden konnten.

 

Die Wende nahte und die „Wilden Hassianer“ konnten durch taktisches Handeln des Steuermanns Jan Schwing wieder ein paar Meter mehr auf die anderen Teams aufschließen. Nun waren es noch drei Teams, die vor den Gießenern auf der Strecke waren. Gleichauf mit zwei weiteren Drachenbooten der Teams „TVK“ aus Essen und „Limmerixx“ aus Hannover wurde die 3,6 Kilometer lange zweite Hälfte angegangen. Lediglich das Team des Kanuvereins Witten hatte sich bereits ein Stück weit abgesetzt und führte das Feld an.

 

Kräftige, lange und harte Schläge schoben die drei, nebeneinander fahrenden, Boote Richtung Ziel und immer wieder versuchten sich abwechselnd die Mannschaften durch Druckspurts abzusetzen.

 

Nur noch 500 Meter bis zum Ziel und durch die Lautsprecheranlage ertönte vom Steuermann „Endspurt!“, gefolgt von einem nochmaligen „Gebt alles!!“. Die Hassianer auf der rechten Außenposition mobilisierten alle Energiereserven und schoben sich eine viertel Bootslänge vor die anderen beiden Teams, was mit einer Gesamtzeit von 34:39,088 Minuten den zweiten Platz bedeutete. Lediglich Neun Sekunden trennten das Gießener Boot von dem Erstplatzierten und somit Deutschen Meister, „KSC“ aus Witten.

 

Der Jubel über das gute Ergebnis war groß und das Team des RC HASSIA total verausgabt aber überglücklichdie Früchte des langen Wintertrainings zu ernten.

 

Freuen konnten sich an diesem Wochenende auch noch zwei weitere Hassia-Paddler, die in der Leistungssportklasse „Masters“ auf der 12,6 Kilometer Strecke mit drei Wenden mit dem Team „Rheingauner“ aus Schierstein Dritter wurden.

 

Die Saison hat für die Drachenboot-Paddler aus Gießen also erfolgreich gestartet. Nun stehen die Kurzstrecken-Regatten über 200/ 250/ 500 & 2000m im Sommer bevor.

 

Ergebnis/ Gesamtzeit:

 

1. 0:34:30,372 - Team KCW, Witten

2. 0:34:39,088 - Wilde Hassianer - Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V.
3. 0:34:49,608 - Limmerixx, Hannover

4. 0:34:59,212 - Team TVK - TV Kupferdreh 1877 e.V.
5. 0:36:04,860 - KWS Drag Team, Saarbrücken
6. 0:36:12,904 - WVS Rheingauner Paddelholics, Schierstein
7. 0:36:32,616 - Hawlinger, Fürstenwalde
8. 0:37:33,932 - Geographic Hazards, Perl-Besch

9. 0:38:40,240 - Die Lahnvandalen, Marburg

   

J. Stracke / S. Kohlitz, 28.04.2016

 

Wilde Hassianer erkämpfen     3. Platz beim „Großen Preis von Beyenburg“

 

 

Unterstützt von Paddlern der Hellas Drachen und dem SWG Rohrleger Team eröffneten die Wilden Hassianer vergangenen Samstag die Wettkampfsaison 2016 mit einem Langstreckenrennen auf dem Beyenburger Stausee, dem Revier des VFK Wuppertal e.V.


Auf dem extrem flachen und eher kleinen Revier musste eine Strecke von gut 7,5 Kilometern in 3,5 Runden absolviert werden. 6 Wenden, Geraden von maximal 750m Länge, eine sechs Mal zu durchfahrende Engstelle unter einer Fischbauchbrücke, bei der es nur Platz für maximal 3 Boote nebeneinander gab, sowie die Tatsache, dass ausschließlich Rechtswenden gefahren werden mussten, machten das Rennen zu einer besonderen Herausforderung für alle 8 teilnehmenden Teams.   

 

Gestartet wurde im Massenstart. Mit kräftigen Paddelschlägen sprinteten die acht dicht nebeneinander fahrenden Boote der ersten Engstelle entgegen, galt es doch sich durch aggressiv durchgeführte Positionskämpfe die beste Ausgangssituation für die Passage der Fischbauchbrücke sowie der darauffolgenden Wende zu erkämpfen. Hierbei wurden die Wilden Hassianer von einem Konkurrenten gerammt, so dass das Boot nahezu komplett gestoppt werden musste, um eine Kenterung zu vermeiden. Das stark aufgewühlte Wasser in der Wende kurz darauf, lies das Boot der Gießener abermals bedrohlich schwanken, doch dem Steuermann gelang es durch ein geschicktes Manöver das Boot abzufangen und wieder zu stabilisieren. Der Preis, der hierfür gezahlt werden musste, war allerdings hoch – abgeschlagen fuhren die „Wilden“ nach der ersten Wende dem gesamten Feld hinterher.

 

Doch das Team bewies Moral und Willensstärke. Minute für Minute, Schlag für Schlag kämpfte es sich wieder an die anderen Boote heran. Bemerkenswert dabei waren der gemeinsame Druckpunkt und der Kraftumsatz im Boot. Man spürte förmlich den unbedingten Willen nicht aufzugeben und sich weiter nach vorne zu kämpfen.

Mitte der zweiten Runde hatte man fünf Boote hinter sich gelassen. Die erst- und zweitplatzierten Teams, die durch geschicktes Taktieren auf den Innenbahnen schon vor der ersten Wende Abstand zum Verfolgerfeld geschaffen hatten, waren aber nicht mehr einzuholen. So fuhren die Wilden Hassianer schließlich als Dritter über die Ziellinie.

 

 

Ergebnis:

 

1. Graureiher - VfK Wuppertal e.V.
2. Blue Dragons - Dragonboat Club Borhen e.V.
3. Wilde Hassianer - Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V.
4. Team TVK - TV Kupferdreh 1877 e.V.
5. The Dutch Dragons - Niederlande
6. KreisdrachEN / BSG Drachenboot EN-Kries/Polizei
7. Jacob Full Pipe Dragons - FSM Minden e.V.
8. Die Bierteufel - Wanheimer Kanu-Gilde e.V.

 

   

Lara Stein / S.Kohlitz, 16.04.2016

 

Vielen Dank an das Fotostudio Lollar für die Erstellung des Fotos

Drachenbootler starten in die Sommersaison

 

Erfolgreiche Wintertrainingskooperation mit den Hellasdrachen vom WSV Hellas

 

 

Die dunkle Jahreszeit neigt sich dem Ende zu und Gießens Drachenbootsportler schauen auf eine schöne und zugleich erfolgreiche Wintertrainingszeit zurück.

 

Wie schon in den vergangenen Jahren haben die Paddelbegeisterten der beiden Gießener Vereine WSV Hellas und GRC Hassia 1906 eV.  jeden Sonntag gemeinsam auf der Lahn trainiert. Erstmal dabei waren in diesem Winter auch zwei Paddler des befreundeten Betriebssportteams "SWG Rohrleger".
Abschluss des gemeinsamen Wintertrainings und zugleich erster Höhepunkt der noch jungen Saison wird am 23. April der Start der Gießener Paddler bei den 7. Deutschen Langstreckenmeisterschaften in Saarbrücken sein.

 

Für das Team der Wilden Hassianer bedeutet dies die erste Teilnahme bei einer nationalen Meisterschaft seit 5 Jahren.  Ganz gleich, wie das Boot auf dieser sehr stark besetzten Regatta abschneiden wird, das primäre Ziel des gemeinsamen Wintertrainings wurde eindrucksvoll erreicht: Durch die durchweg  hervorragende Trainingsbeteiligung konnte eine sehr gute Grundlage für die diesjährige Sommersaison gelegt werden.

 

So sehen sich die drei Gießener Teams „Hellasdrachen“, „Wilde Hassianer“ und „Die Gans Wilden“ gut gerüstet für die Herausforderungen der Saison 2016. Die Teams freuen sich schon jetzt darauf, die im Winter sehr gut gelebte Partnerschaft fortzuführen und sich auch bei der ein oder anderen Regatta im Sommer gegenseitig zu unterstützen.

 

Wer Interesse hat, die Saison in einem Drachenbootteam des RC Hassia zu bestreiten, ist jederzeit herzlich zu einem Probetraining eingeladen.

 

Das Sportteam „Wilde Hassianer“  trainiert ab sofort jeden Mittwoch und Freitag von 18:45 bis 20:00 Uhr  

 

Das Funteam „Die Gans Wilden“ trainiert jeden Dienstag von 18:45 – 20:00 Uhr.

 

Das Jugendteam "Die Jungen Wilden" trainiert jeden Dienstag von 18:00 - 19:00 Uhr.

 

 

   

 S.Ko, 05.04.2016

 

Wintertraining - Sonntags 10:00 Uhr - sei dabei !!!

Jeden Sonntag um 10:00 Uhr findet das gemeinsame Drachenboottraining der beiden Hassia-Teams "Wilde Hassianer" und "Die Gans Wilden" in Kooperation mit den befreundeten "Hellasdrachen" statt.

 

Mit gezieltem Technik- und Langstreckentraining bereiten sich Gießens Paddlerinnen und Paddler auf die Herausforderungen der kommenden Saison vor. Erstmals seit 2011 wollen die Wilden Hassianer als Team bei einer Deutschen Meisterschaft starten. Angestrebt ist die Teilnahme an der Langstreckenmeisterschaft am 23. April 2016 in Saarbrücken.

 

Natürlich dürfen auch der Spaß und das Teamgefühl nicht zu kurz kommen. Sportlich ambitionierte Mottotrainings stehen genauso auf dem Programm, wie das gezielte Üben von Wettkampfsituationen mit zwei Booten. Und das anschließende gemeinsame Auftauen bei Kaffee, Tee und Gebäck im Jugendraum ist sowieso fester Bestandteil jeder Einheit.

 

Lust bekommen bei einstelligen Temperaturen mit uns zu schwitzen ?

Sei einfach Sonntag 10:00 Uhr paddelfertig am Steg des RC Hassia - Uferweg 14


Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Wilde Hassianer

Die "Wilden Hassianer" sind Bestandteil des Ruderclub HASSIA Giessen 1906 e.V.