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'Wilde Hassianer'

Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V.
Uferweg 14
35398 Gießen

Telefon: +49 (0) 641 82545

 

eMail:

drachenboot@

wilde-hassianer.de

Trainingszeiten Sommer (ab 17.04.19)

Wilde Hassianer (Sport)

Mittwoch und Freitag ab 19:00h


Die Gans Wilden  (Fun)

Dienstag ab 19:00h (ab 30.4.)

 

Jugendboot

Dienstag, 18:00h

 

Treffpunkt: jeweils 15 Minuten früher an der HASSIA Gießen

Trainingszeiten Winter (ab 03.11.2019)

Wilde Hassianer (Sport)

und Die Gans Wilden (Fun)
 

Sonntags ab10:00h - Wassertraining

an der HASSIA Gießen

Freitags ab18:00h - Hallentraining Herderschule Halle B

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Die Wilden Hassianer ...

Hassia mit 3 Teams bei Drachenboot-Regatta im Duisburger Innenhafen erfolgreich

 

Bereits zum 4. Mal nahmen am vergangenen Sonntag die Paddlerinnen und Paddler des Gießener Ruderclubs Hassia 1906 e.V. an der Drachenbootregatta der Wanheimer Kanugilde im Duisburger Innenhafen teil. Mit über 120 teilnehmenden Teams aus allen Bereichen, wie Firmen, Schulen, Behörden, Parteien, Freundeskreisen und Vereinen, zählt die Regatta, welche in diesem Jahr bereits zum 20. Mal ausgetragen wurde, zu den größten Regatten Europas. Eine Besonderheit der Regatta ist die Mischung zwischen Kurz- und Mittelstrecke. Zunächst gilt es sich auf der 250m-Sprinstrecke in 3 Vorläufen für das Finale zu qualifizieren. Die Finalläufe werden dann, je nach Boots- und Leistungsklasse, über 500m, 1000m oder 2000m ausgetragen.

 

„Familienausflug“ - Der Ruderclub HASSIA nahm gleich mit drei Mannschaften teil.

Traditionell reiste der Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V. zu dieser Regatta mit seiner gesamten Drachenbootfamilie nach Duisburg und bracht mit dem Jugend-Team „Die Jungen Wilden“, dem FUN-Team „Die Gans Wilden“ und dem Sportboot „Wilde Hassianer“ gleich 3 Teams an den Start.

 „Die jungen Wilden“, die Jugend-Drachenbootmannschaft des Vereins mit Paddlern von 12 bis 18 Jahren startet mit dieser Regatta in die Saison und machten ihrem Namen alle Ehre. „Jung und wild“ wurden sie 4. von 12 Teams in der 10er Funklasse.

Auch das Sportteam „Wilde Hassianer“ startete in der Klasse der 10er Drachenboote, allerdings in der höheren Leistungsklasse „Sport“. Nicht in Bestbesetzung angetreten, konnten sie sich trotzdem unter den 14 angetreten Sportteams klar für das Finale qualifizieren. Über die 1000m Finaldistanz erpaddelte sich das erfahrene Langstreckenteam schließlich den 3. Platz in dem leistungsstarken Teilnehmerfeld.

 

„Die Gans Wilden“ mausern sich – Das FUN-Team der HASSIA sorgt in der SPORT-Klasse für Furore.

„Die Gans Wilden“, das Fun-Team der HASSIA starteten im 20er-Drachenboot und musste sich, aufgrund einer strengen Auslegung des Regelwerkes, mit 7 starken Teams in der höchsten Sportklasse messen.

Nach 3 Vorläufen über die 250m Sprintstrecke lagen die Gießener auf dem 7. Platz, konnten sich aber dennoch für das Finale qualifizieren. Das Finale wurde als Verfolgungsrennen über 2000m im Rundkurs mit 7 Wenden ausgetragen und sollte für das Gießener Boot zu einem denkwürdigen Rennen werden. Nach einem gelungenen Start „flogen“ die Gans Wilden förmlich durch die Wellen des Duisburger Innenhafens und zeigten den zahlreichen Zuschauern ein beherztes Rennen. Schon vor der ersten Wende konnte das zuvor gestartete Boot eingeholt werden. Auf der restlichen Strecke gelang es den Gießenern 5 der 6 hinter ihnen gestarteten Teams auf Distanz zu halten und den Vorsprung sogar auszubauen.

Am Ende hingen glitzernde Silbermedaillen an den Hälsen der Gans Wilden.
 

„Dieser zweite Platz in der Sportklasse ist, im 10. Jahr seines Bestehens, der größte Erfolg meines Teams. Wir hatten neben erfahrenen Fun-Paddlern der ersten Stunde auch einige Anfänger im Boot. Gerade im Sportcup war ein solcher Erfolg somit nicht unbedingt zu erwarten.“ fasste Trainerin und Steuerfrau Ulrike Kohlitz, welche von ihrem Team liebevoll „Gänsemama“ genannt wird, den Regattatag nicht ohne Stolz zusammen.

 

JS, Juni 2019

Der Drache des Gießener Ruderclub HASSIA auf Siegeskurs in Mainz

MAINZ MOMBACH – 10 Einzelrennen, 9 Siege! So lautet die Bilanz des Drachenbootteams Wilde Hassianer vom vergangenen Regatta-Wochenende auf dem Mainzer Drachenbootfestival 2019.

Traditionell steht bereits seit mehreren Jahren das Mainzer Drachenbootfestival auf dem Regattakalender des Drachenbootteams „Wilde Hassianer“ des Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. Diese Regatta bietet von allem etwas. Sowohl die Kurzstreckendistanzen 250m und 500m, als auch die Langstrecken 2.000m und 4.000m werden ausgefahren und verlangen konditionell und kräftemäßig so einiges von den Teilnehmern ab.

Bei bestem Wetter starteten die Wilden Hassianer am vergangenen Samstagvormittag auf einem Seitenarm des Rhein in Mainz auf die 250m Distanz. Drei Vorläufe im Stundentakt galt es zu absolvieren. Hier hatten die Wilden Hassianer eindeutig die Nase unter den zehn teilnehmenden Teams vorne und gewannen jedes der Einzelrennen. Im Finale der Sport-Teams jedoch, konnten sich die Gießener Drachenbootsportler nur den zweiten Platz sichern. Durch einen selbstverschuldeten Fehler des Teams am Start gelang man in Rückstand, welcher auf der Strecke nicht mehr aufgeholt werden konnte.

Samstagnachmittag wurde die 4.000m Distanz ausgefahren. Diese Strecke dominierten die Hassianer und konnten in einer Gesamtzeit von 18:08,83 Minuten den ersten Platz mit über eine Minute Vorsprung auf das zweitplatzierte Team für sich entscheiden.

Am Sonntag galt es am Vormittag in drei Zeitläufen über 500m ins Finale einzuziehen. Mit klarem Ziel vor Augen und der Motivation vom Vortag konnten alle Vorläufe gewonnen werden. Auch das Finale der Sport-Teams entschieden die Wilden Hassianer mit einer Bootslänge Vorsprung für sich: 1. Platz auf 500m!

Die 2.000m Strecke wurde dann als krönender Abschluss bei strahlendem Sonnenschein am Sonntagnachmittag ebenfalls durch die Paddler des Gießener Ruderclubs HASSIA in 8:43,92 Minuten gewonnen.

Nach der Regatta in Minden zwei Wochen zuvor, war dieses erfolgreiche Regattawochende ein weiterer Meilenstein auf dem langen Weg zum erklärten Saisonziel der Wilden Hassianer: Die Teilnahme an den Deutschen Drachenbootmeisterschaften, Ende September in Berlin.

Dieses erfolgreiche Regattawochenende war wieder ein kleiner Beitrag dazu, dass erklärte Ziel der Mannschaft zu erreichen, im September auf der Deutschen Drachenbootmeisterschaft 2019 in Berlin teilzunehmen. 

JS, Mai 2019

Wilde Hassianer auf den Spuren des Gießen-Achter

Nur vier Wochen nach ihrem Erfolg auf der Deutschen Langstreckenmeisterschaft begann für die Wilden Hassianer die Kurzstreckensaison.

Auf den Spuren des Gießen-Achter verschlug es die Paddlerinnen und Paddler am vergangenen Wochenende nach Minden auf das Wasserstraßenkreuz „Alte Fahrt“.

Letztes Jahr wurde an der gleichen Stelle eine der Ruderbundesliga-Regatten für die Ruderer ausgetragen. Imposant anzusehen, liegt die Regattastrecke auf einer von zwei Brücken des Mittellandkanals 10 Meter über dem Gelände.

In Minden galt es nun in vier Zeitläufen über 100 und 300m eine erste Standortermittlung abzugeben. Obwohl unter stark wechselhaften äußeren Bedingungen jeder der vier Zeitläufe gewonnen werden konnte, belegten die Wilden Hassianer nach der Addition der einzelnen Zeiten der 15 teilnehmenden Teams nur Platz 6 und verfehlten somit die angestrebte Teilnahme an den Finalläufen.

Ungeachtet der Platzierung konnte die sportliche Leitung ein durchaus positives Fazit aus dieser ersten Standortbestimmung ziehen. Das Team trainiert erst seit gut 3 Wochen spezifisch für die Kurzstrecke, vieles habe schon sehr gut funktioniert. Es sei aber auch deutlich sichtbar, bei welchen Punkten noch Verbesserungsbedarf besteht. Hieran gilt es nun in den nächsten Monaten bis zur DM-Teilnahme Ende September in Berlin zu arbeiten.

JS, Mai 2019

Wilde Hassianer starten als Deutscher Vizemeister in die Drachenbootsaison 2019

Traditionell beginnt die offizielle Wettkampfsaison Deutschlands Drachenbootsportler mit den Deutschen Langstreckenmeisterschaften, welche in diesem Jahr erstmalig gemeinsam durch den Deutschen Drachenbootverband (DDV) und den Deutschen Kanu Verband (DKV) ausgetragen wurden. Über die Streckendistanz von 12km kämpfen Deutschlands beste Drachenbootteams in der Leistungsklasse um nationale Ehren, während in der Bestenermittlung der Breitensportteams der Sieger über eine Distanz von 8km ermittelt wird.

2018 holte sich das Drachenboot Vereinsteam des Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. in der Breitensportklasse auf 8.000m Gold. Motiviert von diesem Erfolg haben die Sportlerinnen und Sportler in den vergangenen Monaten unzählige Trainingseinheiten in der Halle, beim Indoorpaddeln, sowie Wochenendeinheiten auf dem Wasser absoviert, um   2019 in der höheren Leistungsklasse zu starten!

In den Wochen vor der Meisterschaft wurden die Einheiten von Trainerin Ulrike Kohlitz noch einmal verschärft und mehrfach die längere Streckendistanz auf der heimischen Lahn trainiert.

 

Am 13. April war es dann soweit.

Rüdersdorf bei Berlin auf dem Kalksee, 24 Mannschaften – davon 8 Premier Mixed, 9 Masters-Mixed und 7 Breitensport-Teams. 12.000m beträgt die Renndistanz für die Teams der Leistungsklassen Premier- und Masters-Mixed, 8.000m für die Breitensport-Teams.

Das Boot „Wiesecker Lahndrache“ der Wilden Hassianer war mit nach Berlin gereist und wurde bei kühlen 8°C zu Wasser gelassen. Die 23 Sportler des Gießener Rudervereins HASSIA, davon 1 Steuerfrau, 1 Trommler, 1 Ersatzpaddlerin, 11 Paddler und 9 Paddlerinnen machten sich auf dem Weg zum Start. Mit der Startnummer 14 ging es auf den 4km langen Rundkurs, der wegen den geographischen Gegebenheiten des Kalksees in Dreiecksform verlief. Dreimal musste somit die Strecke absolviert werden, um auf die 12km zu kommen.

Im fliegenden Start und jeweils 20 Sekunden Abstand zum vorausfahrenden Boot ging es auf die Strecke. GO! Das Startsignal erfolgte und im Gießener Boot schoss die Schlagzahl auf knapp 100 Paddelschläge nach oben. Nach einem perfekten Start der Gießener konnte auf den ersten zwei Kilometern bereits das 20 Sekunden zuvor gestartete Boot mit der Nummer 13 eingeholt werden. Auch der Abstand zu den vorausgestarteten Booten verringerte sich merklich und nach unzähligen Zwischenspurts konnten weitere Boote überholt werden. Die letzten zwei Kilometer standen an, gefühlt lief alles super für die Wilden Hassianer und die letzten Reserven wurden mobilisiert. Weitere zwei Boote wurden im Schlussspurt eingeholt und der „Wiesecker Lahndrache“ flog ins Ziel: 00:56:52,433 – SILBER!!

Es war kaum zu glauben! DEUTSCHER VIZEMEISTER!

Gold ging an die 18 Sekunden schnelleren „Berlin Dragons“ und Bronze an die sechs Sekunden langsameren „Neckardrachen“.

 

Nun starten die Saison der Kurzstrecken-Regatten. Die Wilden Hassianer haben einige davon auf ihrem Regattakalender, mit dem Ziel im September 2019 auch auf der Deutschen Kurzstrecken-Meisterschaft in Berlin-Grünau zu starten und sich dort für die 2020 in Frankreich stattfindende Weltmeisterschaft der Vereinsmannschaften zu qualifizieren

 

JS, April 2019

BRONZE! Wilde Hassianer holen sich Edelmetall auf der 7. Gemeinsamen Deutschen Drachenboot Meisterschaft 2018 im Smallboat

Ein erfolgreiches Wochenende für die Wilden Hassianer auf den von DDV und DKV ausgetragenen „7. gemeinsamen Deutschen Drachenboot Meisterschaften 2018“ im Smallboat auf dem Pfaffenteich in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) ist zu Ende gegangen.

Als bisheriges Breitensportteam ist das Vereinsteam des Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. am Samstag und Sonntag erstmalig in der Leistungsklasse gestartet und kämpfte gemeinsam mit Deutschlands besten Drachenbootteams um den Titel „Deutscher Meister 2018“ in drei verschiedenen Distanzen.

Die Meisterschaft im Smallboat wird in speziellen kurzen High-Performance 5-Bank Drachenbooten mit jeweils 10 Paddlern, einem Trommler und einem Steuermann ausgefahren. Diese Boote haben es in sich! Denn im Vergleich zum „normalen“ Drachenboot sind sie wesentlich spitzer geschnitten und leichter, was die Boote extrem wackelig macht. Somit kommt es regelmäßig bei den Wettkämpfen zu kenternden Booten.

Am Samstag starteten die ersten Vorläufe in der 200m Distanz. Der erste Lauf – der erste Sieg! Für die Wilden Hassianer erfüllte sich der Traum. Erster! - und somit bereits direkt für das Finale qualifiziert. Im Finale startete das Hassia Team inmitten der Drachenboot-Schwergewichte  Neckardrachen, Spreecoyoten, Uckerdrachen & Co. und fühlte sich im Kampf um den Titel „Deutscher Meister auf der 200m Distanz“ wahrlich wie das Billy-Regal unter den massiven deutschen Eichenschränken.  Doch mit dem Startsignal verflog auch der Respekt vor der scheinbar übermächtigen Konkurrenz und das Team aus Gießen sicherte sich, mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf Platz 3, den vierten Platz in dieser Renndistanz.

Am Nachmittag startete das 2.000m Verfolgungsrennen. Als einziges Team in diesem Lauf konnten die Wilden Hassianer ein Boot überholen. Das Überholmanöver wurde dem Team nicht geschenkt und jeder Ansatz um vorbei zufahren immer wieder vom vorausfahrenden Boot abgewehrt. Steuerfrau Ulrike Kohlitz blieb hart. Sie manövrierte durch taktische Sprintansagen in der Innenkurve das Boot an den Uckerdrachen vorbei. Mit einem deutlichen Vorsprung im Ziel war nun das begehrte Edelmetall sicher:  BRONZE auf 2.000m!

Der Sonntag stand ganz im Fokus auf die 500m Distanz. 
Im Vorlauf verpassten die Paddler des Gießener Ruderclub HASSIA knapp den direkten Einzug in das Finale, konnten jedoch den Hoffnungslauf mit einem klaren 1. Platz für sich entscheiden und sich somit doch noch einen der begehrten Startplätze im Finale sichern. Ebenfalls wieder zwischen Neckardrachen, Spreecoyoten, Uckerdrachen ,HKC Unitas, sowie den Preußen Drachen verlief der Start der Gießener, wie schon in den Rennen zuvor, explosionsartig. Über die Hälfte der Strecke konnte man   sich im Führungsfeld halten, wurden dann aber im weiteren Rennverlauf und einen Wimpernschlag Finale im Zieleinlauf „nur“ Fünfter. 

Alles in allem eine super Leistung des gesamten Teams der Wilden Hassianer , bei ihrem ersten Start in der Leistungsklasse. 

 

JS, September 2018

GOLD!                                                                                                   Wilde Hassianer holen sich die Goldmedaille auf der 9. offenen Deutschen Drachenboot Langstrecken - Meisterschaft 2018

Bereits zum 9. Mal trug der Deutsche Kanu Verband (DKV) die Deutsche Meisterschaft für Drachenboote auf der Langstrecke aus.

8.000 Meter betrug die Distanz für die Breitensport-Klasse, an der sich am 14. April die Paddler des Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. auf der Regattastrecke des Essener Baldeneysee mit weiteren 11 Teams in dieser Klasse gemessen hatten. Während das Meldeergebnis in den Premium-, Masters- und der Juniorenklasse vergleichsweise eher schwach ausgefallen war.

Die monatelangen Vorbereitungen auf diesen Tag sollten sich nun für das Gießener Team auszeichnen. Im fliegenden Start und jeweils 20 Sekunden Abstand zum vorausfahrenden Boot ging es auf die Strecke, die in einem Rundkurs mit einer Streckenlänge von jeweils 2.000 Metern und drei Wenden ausgefahren wird. 

Der Countdown für die Hassianer zählte herunter. GO! Nun kochte das Wasser um das Gießener Boot, denn auch die Langstrecke wird mit harten und schnellen Startschlägen begonnen, um das Boot maximal zu beschleunigen und die Verfolgung der vorausfahrenden Boote aufzunehmen.


Bereits nach den ersten 2.500 Metern konnte das vor den Gießener Paddlern gestartete Boot eingeholt werden. Danach hieß es freie Bahn und die Wilden Hassianer konnten ungestört mit Vollgas die weitere Strecke hinter sich lassen. Tückisch! Denn das Ganze ist einen Rennen auf Zeit und wenn keiner voraus fährt, an dem sich das Boot orientieren kann, verfällt man schnell in eine Art Trott, der später kostbare Sekunden kosten kann. Peitschenartig wurden daher von Trommler Nils Kohlitz und Steuerfrau Lena Wagner im Wechsel Druckeinheiten über den Streckenverlauf angesagt.


"Wollt Ihr gewinnen???" schrie die Steuerfrau auf den letzten 1.000 Metern brachial durch die Sprechanlage im Boot. Welch eine Ansage! Ein Boot aus der Masters-Klasse, 80 Sekunden vor den Hassianern gestartet, war plötzlich zum Greifen nah. Alle Reserven wurden mobilisiert und ca. 500m vor dem Ziel war es geschafft. Das Boot war nicht nur gleichauf, sondern stand gefühlsmäßig auf der Strecke. Die direkte Schussfahrt ins Ziel bescherte eine Spitzenzeit von 00:38:54,32 Minuten und somit GOLD! 


Silber ging an den KCW (Witten), Bronze an das Team vom TVK (Essen-Kupferdreh).

„Einen schöneren Start in die neue Saison hätte ich mir nicht vorstellen können!
Die Langstrecke ist nun bis zum Herbst erst mal auf Eis gelegt. Nun beginnen die Kurzstrecken Regatten,“ so Ulrike Kohlitz, die gemeinsam mit Andreas Olbrich das Team der Wilden Hassianern des Gießener Ruderclub HASSIA trainiert.

Die erste Regatta wird Anfang Mai auf dem Töppersee stattfinden, für die nun die Vorbereitungen beginnen. 

 

JS, April 2018

Wilde Hassianer erfolgreich auf der Gemeinsamen Deutschen Drachenboot Meisterschaft 2017 in Brandenburg

Von 15. bis 17. September 2017 fand in Brandenburg, Havel auf der Regattastrecke Beetzsee die „6. Gemeinsame Deutsche Drachenboot Meisterschaft 2017“ statt. Beide Verbände DKV und DDV trugen die Meisterschaft wiederholt gemeinsam aus, um Deutschlands beste Drachenboot-Teams zu ermitteln.

Dieses Jahr sollte es nun seit 2011 wieder das erste Mal sein, dass das Drachenboot-Sportteam des Gießener Ruderclubs HASSIA 1906 e.V. an einer Deutschen Drachenboot Meisterschaft auf den Kurzstreckendistanzen teilnimmt. Bereits im Winter haben die Gießener Paddler auf dieses Vorhaben hintrainiert und seit Januar unzählige Kilometer auf der Lahn zurückgelegt. 

Beste Wetterbedingungen herrschten in Brandenburg, Havel über die gesamten drei Wettkampftage. Am Freitag ging es für das Mixed-Team aus 6 Paddlerinnen und 14 Paddlern, einer Steuerfrau und einem Trommler auf die 200m Sprintdistanz. Professionell aus der Startanlage gestartet, kämpften sich die Gießener vor Hunderten von Zuschauern als Sieger durch den ersten Qualifizierungslauf. So konnte sich der Zwischenlauf gespart und direkt im Finale gestartet werden, mit grandiosem Ergebnis: Silber auf 200m!


Samstag standen 500m Renndistanz an. Diese Strecke ist tückisch, denn sie wird fast mit der gleichen Schlagfrequenz wie die 200m gefahren. Druckvolle, schnelle Startschläge beschleunigen das Boot auf ca. 16km/h, die dann über die Strecke gehalten werden müssen. „Feuer“ schrie der Steuermann Eric Abel 50m vor dem Ziel und das Team zog die Schlagzahl noch einmal auf knapp 100 Schläge/ Minute an. Der dritte Platz, und somit die Bronzemedaille, war dem Team sicher.


Den krönenden Abschluss lieferte das 2000m Verfolgungsrennen am Sonntag, bei dem die Boote einen 4x500m Rundkurs mit 3 Wenden zu durchfahren hatten Im Rennen gegen die Uhr wurden die Boote im Abstand von zehn Sekunden gestartet. Mit der Startnummer 4 ging das Gießener Boot in der Mitte des Feldes der starken Breitensportteams aus ganz Deutschland auf die Strecke. Steuerfrau Lena Wagner musste hochkonzentriert sein, denn die kleinste Berührung des Bootes mit einem anderen führt zur Disqualifikation. Es lief alles planmäßig. Lange harte Druckschläge beschleunigten das Boot und der Abstand zu den vorausfahrenden Booten wurde schnell geringer. Ein Boot wurde überholt. Das Ergebnis: Silber!

 

Der Medaillenspiegel der „Wilden Hassianer“ kann sich sehen lassen.  In der Bestenermittlung im Breitensport ist das Team nun das erfolgreichste Team Hessens, und erpaddelte sich, als einziges der teilnehmenden Breitensportteams, Edelmetall in allen drei Renndistanzen.


„Eine Wahnsinnsleistung des ganzen Teams!“, so beschrieben die Trainer Ulrike Kohlitz und Adreas Olbrich kurz und knackig das grandiose Ergebnis. 

 

JS, September 2017

Die Wilden Hassianer im Zieleinlauf der 500m Strecke im Boot mit der Startnummer 3

 

Drei Sekunden fehlen zu Bronze

Wilde Hassianer belegen bei Langstrecken-DM in Kassel Platz 4

Die »Wilden Hassianer« waren mit ihrem Resultat bei der achten deutschen Langstreckenmeisterschaft im Drachenbootrennen in Kassel zufrieden.

Durch das erfolgreiche Heranführen vereinseigener Paddler aus dem Funboot »Die Gans Wilden« an den leistungsbezogenen Breitensport, waren die »Hassianer« dieses Jahr erstmals in der Lage, ohne Fremdhilfe von anderen Booten eine Besetzung komplett aus dem eigenen Verein zu stemmen – am Ende landeten die Gießener auf der Fulda auf dem sehr beachtlichen vierten Platz.

Die intensive Vorbereitung im Winter durch Hallen- und Krafttraining sowie Taktik- und Techniktrainingslager im Frühjahr sollte sich auszahlen. Trotz eines zehn Mannschaften umfassenden Teilnehmerfeldes in der Breitensport-Klasse und einer anspruchsvollen Strecke, zeigte sich das neu formierte Gießener Team in bester Form.

Nach gelungenem Start und guter Beschleunigungsphase des zwei Tonnen schweren Drachenboots, entwickelte sich ein intensiver Kampf mit der vorausgestarteten Mannschaft. Kurz nach der zweiten Wende nach etwa drei Kilometern gelang das erste Überholmanöver. Danach gab es freie Fahrt bis zur vierten und letzten Wende. Bei dem folgenden Schlussspurt über einen Kilometer konnten die 20 »Hassianer« sowie Trommler Nils Kohlitz und Steuermann Eric Abel drei weitere Boote unter Mobilisierung der letzten Kräfte hinter sich lassen. Mit nur drei Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten und 30 Sekunden auf den ersten Platz erreichten die Gießener einen beachtlichen vierten Rang, mit dem alle Beteiligten zufrieden waren.

Erneut konnte man die guten Leistungen aus dem Vorjahr – ein zweiter Platz gelang den »Hassianern« 2016 auf nationaler Ebene – bestätigen und im Beisein vieler Unterstützer und den Trainern Uli Kohlitz und Andi Olbricht feiern.

Nächstes Ziel für dieses Wettkampfjahr ist die Teilnahme an der deutschen Kurzstreckenmeisterschaft im September in Brandenburg. Um sich auf hohem Niveau messen zu können, wird das Team an Vorbereitungsregatten in Mainz und Essen teilnehmen.

 

CL 28. April 2017

Drachenbootteam „Die wilden Hassianer“ vom Gießener Ruderclub HASSIA ist deutscher Vizemeister auf der Langstrecke geworden

Endspurt im Ziel nach 7,2 Kilometer Renndistanz

 

„Was lange währt wird endlich gut!“ so heißt es. Nach gut fünf Jahren haben „Die wilden Hassianer“ vom Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. wieder an einer Deutschen Meisterschaft teilgenommen.

 

Am 23. April wurde in Saarbrücken die 7. offene Deutsche Langstreckenmeisterschaft im Drachenboot auf der Saar in der Leistungsklasse „Premium“ und „Masters“, sowie im „Breitensport“ ausgetragen.

 

Mit Unterstützung von Paddlern des WSV Hellas und der Betriebssportmannschaft der „SWG Rohrlegern“ konnte sich über den Winter ein Team formieren, was der Langstreckendistanz gewachsen war. Im Verfolgungsrennen mit jeweils 10 Sekunden Versatz starteten die „Wilden Hassianer“ als sechstes Team in der Breitensport Klasse auf die 7,2 Kilometer lange Strecke mit einer Wende.

 

Der Start verlief leider etwas unglücklich für das Gießener Team, da die Startlinie erst einige Zeit nach dem Startsignal überfahren wurde und somit ein paar wertvolle Sekunden verschenkt wurden. Dies stärkte das Team jedoch in ihrer Motivation für die anstehende Strecke.

Die ersten Drachenboote wurden schnell eingeholt und vor der Wende auf der Hälfte der Strecke platzierte sich das Team bereits taktisch gut im Teilnehmerfeld. Auf der aufgewühlten und damit sehr welligen Saar, liefen hunderte Liter Wasser ins Boot, die durch die vorher installierten Pumpen jedoch schnell wieder entfernt werden konnten.

 

Die Wende nahte und die „Wilden Hassianer“ konnten durch taktisches Handeln des Steuermanns Jan Schwing wieder ein paar Meter mehr auf die anderen Teams aufschließen. Nun waren es noch drei Teams, die vor den Gießenern auf der Strecke waren. Gleichauf mit zwei weiteren Drachenbooten der Teams „TVK“ aus Essen und „Limmerixx“ aus Hannover wurde die 3,6 Kilometer lange zweite Hälfte angegangen. Lediglich das Team des Kanuvereins Witten hatte sich bereits ein Stück weit abgesetzt und führte das Feld an.

 

Kräftige, lange und harte Schläge schoben die drei, nebeneinander fahrenden, Boote Richtung Ziel und immer wieder versuchten sich abwechselnd die Mannschaften durch Druckspurts abzusetzen.

 

Nur noch 500 Meter bis zum Ziel und durch die Lautsprecheranlage ertönte vom Steuermann „Endspurt!“, gefolgt von einem nochmaligen „Gebt alles!!“. Die Hassianer auf der rechten Außenposition mobilisierten alle Energiereserven und schoben sich eine viertel Bootslänge vor die anderen beiden Teams, was mit einer Gesamtzeit von 34:39,088 Minuten den zweiten Platz bedeutete. Lediglich Neun Sekunden trennten das Gießener Boot von dem Erstplatzierten und somit Deutschen Meister, „KSC“ aus Witten.

 

Der Jubel über das gute Ergebnis war groß und das Team des RC HASSIA total verausgabt aber überglücklichdie Früchte des langen Wintertrainings zu ernten.

 

Freuen konnten sich an diesem Wochenende auch noch zwei weitere Hassia-Paddler, die in der Leistungssportklasse „Masters“ auf der 12,6 Kilometer Strecke mit drei Wenden mit dem Team „Rheingauner“ aus Schierstein Dritter wurden.

 

Die Saison hat für die Drachenboot-Paddler aus Gießen also erfolgreich gestartet. Nun stehen die Kurzstrecken-Regatten über 200/ 250/ 500 & 2000m im Sommer bevor.

 

Ergebnis/ Gesamtzeit:

 

1. 0:34:30,372 - Team KCW, Witten

2. 0:34:39,088 - Wilde Hassianer - Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V.
3. 0:34:49,608 - Limmerixx, Hannover

4. 0:34:59,212 - Team TVK - TV Kupferdreh 1877 e.V.
5. 0:36:04,860 - KWS Drag Team, Saarbrücken
6. 0:36:12,904 - WVS Rheingauner Paddelholics, Schierstein
7. 0:36:32,616 - Hawlinger, Fürstenwalde
8. 0:37:33,932 - Geographic Hazards, Perl-Besch

9. 0:38:40,240 - Die Lahnvandalen, Marburg

   

J. Stracke / S. Kohlitz, 28.04.2016

 


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