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'Wilde Hassianer'

Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V.
Uferweg 14
35398 Gießen

Telefon: +49 (0) 641 82545

 

eMail:

drachenboot@

wilde-hassianer.de

Trainingszeiten Winter (ab 02.11.2018)

Wilde Hassianer (Sport)

und Die Gans Wilden (Fun)
 

Sonntags ab10:00h - Wassertraining

an der HASSIA Gießen

Freitags ab18:00h - Hallentraining Herderschule Halle B

Trainingszeiten Sommer (ab 02.04.19)

Wilde Hassianer (Sport)

Mittwoch und Freitag ab 19:00h


Die Gans Wilden  (Fun)

Dienstag ab 19:00h

 

Jugendboot

Dienstag, 18:00h

 

Treffpunkt: jeweils 15 Minuten früher an der HASSIA Gießen

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Die Wilden Hassianer ...

BRONZE! Wilde Hassianer holen sich Edelmetall auf der 7. Gemeinsamen Deutschen Drachenboot Meisterschaft 2018 im Smallboat

Ein erfolgreiches Wochenende für die Wilden Hassianer auf den von DDV und DKV ausgetragenen „7. gemeinsamen Deutschen Drachenboot Meisterschaften 2018“ im Smallboat auf dem Pfaffenteich in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) ist zu Ende gegangen.

Als bisheriges Breitensportteam ist das Vereinsteam des Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. am Samstag und Sonntag erstmalig in der Leistungsklasse gestartet und kämpfte gemeinsam mit Deutschlands besten Drachenbootteams um den Titel „Deutscher Meister 2018“ in drei verschiedenen Distanzen.

Die Meisterschaft im Smallboat wird in speziellen kurzen High-Performance 5-Bank Drachenbooten mit jeweils 10 Paddlern, einem Trommler und einem Steuermann ausgefahren. Diese Boote haben es in sich! Denn im Vergleich zum „normalen“ Drachenboot sind sie wesentlich spitzer geschnitten und leichter, was die Boote extrem wackelig macht. Somit kommt es regelmäßig bei den Wettkämpfen zu kenternden Booten.

Am Samstag starteten die ersten Vorläufe in der 200m Distanz. Der erste Lauf – der erste Sieg! Für die Wilden Hassianer erfüllte sich der Traum. Erster! - und somit bereits direkt für das Finale qualifiziert. Im Finale startete das Hassia Team inmitten der Drachenboot-Schwergewichte  Neckardrachen, Spreecoyoten, Uckerdrachen & Co. und fühlte sich im Kampf um den Titel „Deutscher Meister auf der 200m Distanz“ wahrlich wie das Billy-Regal unter den massiven deutschen Eichenschränken.  Doch mit dem Startsignal verflog auch der Respekt vor der scheinbar übermächtigen Konkurrenz und das Team aus Gießen sicherte sich, mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf Platz 3, den vierten Platz in dieser Renndistanz.

Am Nachmittag startete das 2.000m Verfolgungsrennen. Als einziges Team in diesem Lauf konnten die Wilden Hassianer ein Boot überholen. Das Überholmanöver wurde dem Team nicht geschenkt und jeder Ansatz um vorbei zufahren immer wieder vom vorausfahrenden Boot abgewehrt. Steuerfrau Ulrike Kohlitz blieb hart. Sie manövrierte durch taktische Sprintansagen in der Innenkurve das Boot an den Uckerdrachen vorbei. Mit einem deutlichen Vorsprung im Ziel war nun das begehrte Edelmetall sicher:  BRONZE auf 2.000m!

Der Sonntag stand ganz im Fokus auf die 500m Distanz. 
Im Vorlauf verpassten die Paddler des Gießener Ruderclub HASSIA knapp den direkten Einzug in das Finale, konnten jedoch den Hoffnungslauf mit einem klaren 1. Platz für sich entscheiden und sich somit doch noch einen der begehrten Startplätze im Finale sichern. Ebenfalls wieder zwischen Neckardrachen, Spreecoyoten, Uckerdrachen ,HKC Unitas, sowie den Preußen Drachen verlief der Start der Gießener, wie schon in den Rennen zuvor, explosionsartig. Über die Hälfte der Strecke konnte man   sich im Führungsfeld halten, wurden dann aber im weiteren Rennverlauf und einen Wimpernschlag Finale im Zieleinlauf „nur“ Fünfter. 

Alles in allem eine super Leistung des gesamten Teams der Wilden Hassianer , bei ihrem ersten Start in der Leistungsklasse. 

 

JS, September 2018

"Dragonboard" - Neue Herausforderungen 

Am Anfang stand die Idee unser Training etwas zu bereichern und den Trainingseffekt zu erhöhen. Wie das aber immer so ist, haben sich aus gemeinsamen Gesprächen und vielen Ideen auf einmal ganz neue Dinge daraus entwickelt.

Wir möchten hier nicht zuviel verraten und Bilder sprechen lassen.

Der erste Versuch war erfolgreich, so dass wir in Kürze in die zweite Runde damit gehen. Besucht uns auf Facebook, um euch das Video anzusehen.

Wir bedanken uns bei Vanessa Weinhauer!

Nicht nur Weltmeisterin im Wakeboarding, sondern auch die erste Dragonboarderin.

 

GOLD!                                                                                                   Wilde Hassianer holen sich die Goldmedaille auf der 9. offenen Deutschen Drachenboot Langstrecken - Meisterschaft 2018

Bereits zum 9. Mal trug der Deutsche Kanu Verband (DKV) die Deutsche Meisterschaft für Drachenboote auf der Langstrecke aus.

8.000 Meter betrug die Distanz für die Breitensport-Klasse, an der sich am 14. April die Paddler des Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. auf der Regattastrecke des Essener Baldeneysee mit weiteren 11 Teams in dieser Klasse gemessen hatten. Während das Meldeergebnis in den Premium-, Masters- und der Juniorenklasse vergleichsweise eher schwach ausgefallen war.

Die monatelangen Vorbereitungen auf diesen Tag sollten sich nun für das Gießener Team auszeichnen. Im fliegenden Start und jeweils 20 Sekunden Abstand zum vorausfahrenden Boot ging es auf die Strecke, die in einem Rundkurs mit einer Streckenlänge von jeweils 2.000 Metern und drei Wenden ausgefahren wird. 

Der Countdown für die Hassianer zählte herunter. GO! Nun kochte das Wasser um das Gießener Boot, denn auch die Langstrecke wird mit harten und schnellen Startschlägen begonnen, um das Boot maximal zu beschleunigen und die Verfolgung der vorausfahrenden Boote aufzunehmen.


Bereits nach den ersten 2.500 Metern konnte das vor den Gießener Paddlern gestartete Boot eingeholt werden. Danach hieß es freie Bahn und die Wilden Hassianer konnten ungestört mit Vollgas die weitere Strecke hinter sich lassen. Tückisch! Denn das Ganze ist einen Rennen auf Zeit und wenn keiner voraus fährt, an dem sich das Boot orientieren kann, verfällt man schnell in eine Art Trott, der später kostbare Sekunden kosten kann. Peitschenartig wurden daher von Trommler Nils Kohlitz und Steuerfrau Lena Wagner im Wechsel Druckeinheiten über den Streckenverlauf angesagt.


"Wollt Ihr gewinnen???" schrie die Steuerfrau auf den letzten 1.000 Metern brachial durch die Sprechanlage im Boot. Welch eine Ansage! Ein Boot aus der Masters-Klasse, 80 Sekunden vor den Hassianern gestartet, war plötzlich zum Greifen nah. Alle Reserven wurden mobilisiert und ca. 500m vor dem Ziel war es geschafft. Das Boot war nicht nur gleichauf, sondern stand gefühlsmäßig auf der Strecke. Die direkte Schussfahrt ins Ziel bescherte eine Spitzenzeit von 00:38:54,32 Minuten und somit GOLD! 


Silber ging an den KCW (Witten), Bronze an das Team vom TVK (Essen-Kupferdreh).

„Einen schöneren Start in die neue Saison hätte ich mir nicht vorstellen können!
Die Langstrecke ist nun bis zum Herbst erst mal auf Eis gelegt. Nun beginnen die Kurzstrecken Regatten,“ so Ulrike Kohlitz, die gemeinsam mit Andreas Olbrich das Team der Wilden Hassianern des Gießener Ruderclub HASSIA trainiert.

Die erste Regatta wird Anfang Mai auf dem Töppersee stattfinden, für die nun die Vorbereitungen beginnen. 

 

JS, April 2018

Die Tore für die Wassersportler auf der Sachsenhausener Seite sind geschlossen - Wintertraining mal anders.

Die starken Regenfälle haben die Lahn die letzten Tage stark ansteigen lassen. 
Am Gießener Ruderclub Hassia 1906 eV und am Kanu-Tours Gießen wurden deshalb von der Stadt vorausschauend die Hochwasserschutz-Tore geschlossen. Derzeit stabilisiert sich zwar der Wasserstand, doch durch die ständigen Regenfälle ist ein weiterer Anstieg durchaus möglich.

Die ‚WILDEN HASSIANER‘ haben somit kurzerhand das Training in die Halle verlegt. ‚Indoorpaddeln‘ heißt die Alternative mit fast 30°C warmen Wasser. Das Fitness- und Gesundheitszentrum AKTIVITA in Heuchelheim ist der Gastgeber. Dort ist das ehemalige Springerbecken des Heuchelheimer Schwimmbads zum AquaPool umgestaltet worden und steht im Mittelpunkt für verschiedenste sportlicher Aktivitäten. Vom normalen Schwimmen bis hin zu diversen Aqua-Kursen und dem Babyschwimmen, besteht dort auch die Möglichkeit des Indoorpaddeln.

Bis zu zwanzig Personen können in dem AquaPool die Paddeltechnik trainieren. Die Sitze aus Holz werden mit Schaumstoffpolstern und einer Holzstreben-Konstruktion an dem Beckenrand eingehängt. Die Trainer der „Wilden Hassianer“ und Ulrike Kohlitz und Andreas Olbricht haben dann die Möglichkeit jeden einzelnen technisch zu korrigieren. Diesmal stand Ausdauer Training an und somit 45Minuten Dauerpaddeln in unterschiedlichen Belastungssequenzen. Mit den gelochten Paddeln können bis zu 20kg Druck im Wasser erzeugt werden. Was auf Dauer ganz schön schweißtreibend und kräftezehrend ist.

„Wir unterstützen die Paddler des RC HASSIA nun schon ein paar Jahre bei ihrer Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft im Drachenboot und sind stolz darauf, dass die vergangene Saison für die ‚Wilden Hassianer‘ so erfolgreich verlaufen ist!“ so Felix Opper, Studioleiter in Heuchelheim.

Hatte das Gießener Team doch im Frühjahr 2017 noch ganz knapp den Platz auf dem Treppchen auf der Deutschen Langstreckenmeisterschafft verpasst, so konnte es im Spätsommer auf den Kurzstrecken der Deutschen Meisterschaft in Brandenburg gleich dreimal Edelmetall erlangen. Zweimal Silber und einmal Bronze bescherten dem Team ein super erfolgreiches Jahr. 

 „Bereits im Februar starten wir mit den ersten Trainingslagern, um dann am 14. April 2018 hoffentlich fit genug zu sein, an den Deutschen Langstreckenmeisterschaft über 8km in Essen die Vorjahresleistung zu verbessern!“, so Ulrike Kohlitz.

„Die Saisonplanung ist noch in vollem Gange, wobei ein Großteil der Regatten schon gemeldet wurde,“ so Steffen Kohlitz, Drachenbootwart des Gießener Ruderclub Hassia. „Wir wollen versuchen bis Spätsommer 2018 wieder ein Topteam für die Deutsche Meisterschaft auf 200, 500 & 2.000m zu trainieren. Der Termin und der Austragungsort stehen derzeit jedoch noch nicht fest.!

 

JS, Januar 2018

Wilde Hassianer erfolgreich auf der Gemeinsamen Deutschen Drachenboot Meisterschaft 2017 in Brandenburg

Von 15. bis 17. September 2017 fand in Brandenburg, Havel auf der Regattastrecke Beetzsee die „6. Gemeinsame Deutsche Drachenboot Meisterschaft 2017“ statt. Beide Verbände DKV und DDV trugen die Meisterschaft wiederholt gemeinsam aus, um Deutschlands beste Drachenboot-Teams zu ermitteln.

Dieses Jahr sollte es nun seit 2011 wieder das erste Mal sein, dass das Drachenboot-Sportteam des Gießener Ruderclubs HASSIA 1906 e.V. an einer Deutschen Drachenboot Meisterschaft auf den Kurzstreckendistanzen teilnimmt. Bereits im Winter haben die Gießener Paddler auf dieses Vorhaben hintrainiert und seit Januar unzählige Kilometer auf der Lahn zurückgelegt. 

Beste Wetterbedingungen herrschten in Brandenburg, Havel über die gesamten drei Wettkampftage. Am Freitag ging es für das Mixed-Team aus 6 Paddlerinnen und 14 Paddlern, einer Steuerfrau und einem Trommler auf die 200m Sprintdistanz. Professionell aus der Startanlage gestartet, kämpften sich die Gießener vor Hunderten von Zuschauern als Sieger durch den ersten Qualifizierungslauf. So konnte sich der Zwischenlauf gespart und direkt im Finale gestartet werden, mit grandiosem Ergebnis: Silber auf 200m!


Samstag standen 500m Renndistanz an. Diese Strecke ist tückisch, denn sie wird fast mit der gleichen Schlagfrequenz wie die 200m gefahren. Druckvolle, schnelle Startschläge beschleunigen das Boot auf ca. 16km/h, die dann über die Strecke gehalten werden müssen. „Feuer“ schrie der Steuermann Eric Abel 50m vor dem Ziel und das Team zog die Schlagzahl noch einmal auf knapp 100 Schläge/ Minute an. Der dritte Platz, und somit die Bronzemedaille, war dem Team sicher.


Den krönenden Abschluss lieferte das 2000m Verfolgungsrennen am Sonntag, bei dem die Boote einen 4x500m Rundkurs mit 3 Wenden zu durchfahren hatten Im Rennen gegen die Uhr wurden die Boote im Abstand von zehn Sekunden gestartet. Mit der Startnummer 4 ging das Gießener Boot in der Mitte des Feldes der starken Breitensportteams aus ganz Deutschland auf die Strecke. Steuerfrau Lena Wagner musste hochkonzentriert sein, denn die kleinste Berührung des Bootes mit einem anderen führt zur Disqualifikation. Es lief alles planmäßig. Lange harte Druckschläge beschleunigten das Boot und der Abstand zu den vorausfahrenden Booten wurde schnell geringer. Ein Boot wurde überholt. Das Ergebnis: Silber!

 

Der Medaillenspiegel der „Wilden Hassianer“ kann sich sehen lassen.  In der Bestenermittlung im Breitensport ist das Team nun das erfolgreichste Team Hessens, und erpaddelte sich, als einziges der teilnehmenden Breitensportteams, Edelmetall in allen drei Renndistanzen.


„Eine Wahnsinnsleistung des ganzen Teams!“, so beschrieben die Trainer Ulrike Kohlitz und Adreas Olbrich kurz und knackig das grandiose Ergebnis. 

 

JS, September 2017

Die Wilden Hassianer im Zieleinlauf der 500m Strecke im Boot mit der Startnummer 3

 

Drei Sekunden fehlen zu Bronze

Wilde Hassianer belegen bei Langstrecken-DM in Kassel Platz 4

Die »Wilden Hassianer« waren mit ihrem Resultat bei der achten deutschen Langstreckenmeisterschaft im Drachenbootrennen in Kassel zufrieden.

Durch das erfolgreiche Heranführen vereinseigener Paddler aus dem Funboot »Die Gans Wilden« an den leistungsbezogenen Breitensport, waren die »Hassianer« dieses Jahr erstmals in der Lage, ohne Fremdhilfe von anderen Booten eine Besetzung komplett aus dem eigenen Verein zu stemmen – am Ende landeten die Gießener auf der Fulda auf dem sehr beachtlichen vierten Platz.

Die intensive Vorbereitung im Winter durch Hallen- und Krafttraining sowie Taktik- und Techniktrainingslager im Frühjahr sollte sich auszahlen. Trotz eines zehn Mannschaften umfassenden Teilnehmerfeldes in der Breitensport-Klasse und einer anspruchsvollen Strecke, zeigte sich das neu formierte Gießener Team in bester Form.

Nach gelungenem Start und guter Beschleunigungsphase des zwei Tonnen schweren Drachenboots, entwickelte sich ein intensiver Kampf mit der vorausgestarteten Mannschaft. Kurz nach der zweiten Wende nach etwa drei Kilometern gelang das erste Überholmanöver. Danach gab es freie Fahrt bis zur vierten und letzten Wende. Bei dem folgenden Schlussspurt über einen Kilometer konnten die 20 »Hassianer« sowie Trommler Nils Kohlitz und Steuermann Eric Abel drei weitere Boote unter Mobilisierung der letzten Kräfte hinter sich lassen. Mit nur drei Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten und 30 Sekunden auf den ersten Platz erreichten die Gießener einen beachtlichen vierten Rang, mit dem alle Beteiligten zufrieden waren.

Erneut konnte man die guten Leistungen aus dem Vorjahr – ein zweiter Platz gelang den »Hassianern« 2016 auf nationaler Ebene – bestätigen und im Beisein vieler Unterstützer und den Trainern Uli Kohlitz und Andi Olbricht feiern.

Nächstes Ziel für dieses Wettkampfjahr ist die Teilnahme an der deutschen Kurzstreckenmeisterschaft im September in Brandenburg. Um sich auf hohem Niveau messen zu können, wird das Team an Vorbereitungsregatten in Mainz und Essen teilnehmen.

 

CL 28. April 2017

Drachenbootteam „Die wilden Hassianer“ vom Gießener Ruderclub HASSIA ist deutscher Vizemeister auf der Langstrecke geworden

Endspurt im Ziel nach 7,2 Kilometer Renndistanz

 

„Was lange währt wird endlich gut!“ so heißt es. Nach gut fünf Jahren haben „Die wilden Hassianer“ vom Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. wieder an einer Deutschen Meisterschaft teilgenommen.

 

Am 23. April wurde in Saarbrücken die 7. offene Deutsche Langstreckenmeisterschaft im Drachenboot auf der Saar in der Leistungsklasse „Premium“ und „Masters“, sowie im „Breitensport“ ausgetragen.

 

Mit Unterstützung von Paddlern des WSV Hellas und der Betriebssportmannschaft der „SWG Rohrlegern“ konnte sich über den Winter ein Team formieren, was der Langstreckendistanz gewachsen war. Im Verfolgungsrennen mit jeweils 10 Sekunden Versatz starteten die „Wilden Hassianer“ als sechstes Team in der Breitensport Klasse auf die 7,2 Kilometer lange Strecke mit einer Wende.

 

Der Start verlief leider etwas unglücklich für das Gießener Team, da die Startlinie erst einige Zeit nach dem Startsignal überfahren wurde und somit ein paar wertvolle Sekunden verschenkt wurden. Dies stärkte das Team jedoch in ihrer Motivation für die anstehende Strecke.

Die ersten Drachenboote wurden schnell eingeholt und vor der Wende auf der Hälfte der Strecke platzierte sich das Team bereits taktisch gut im Teilnehmerfeld. Auf der aufgewühlten und damit sehr welligen Saar, liefen hunderte Liter Wasser ins Boot, die durch die vorher installierten Pumpen jedoch schnell wieder entfernt werden konnten.

 

Die Wende nahte und die „Wilden Hassianer“ konnten durch taktisches Handeln des Steuermanns Jan Schwing wieder ein paar Meter mehr auf die anderen Teams aufschließen. Nun waren es noch drei Teams, die vor den Gießenern auf der Strecke waren. Gleichauf mit zwei weiteren Drachenbooten der Teams „TVK“ aus Essen und „Limmerixx“ aus Hannover wurde die 3,6 Kilometer lange zweite Hälfte angegangen. Lediglich das Team des Kanuvereins Witten hatte sich bereits ein Stück weit abgesetzt und führte das Feld an.

 

Kräftige, lange und harte Schläge schoben die drei, nebeneinander fahrenden, Boote Richtung Ziel und immer wieder versuchten sich abwechselnd die Mannschaften durch Druckspurts abzusetzen.

 

Nur noch 500 Meter bis zum Ziel und durch die Lautsprecheranlage ertönte vom Steuermann „Endspurt!“, gefolgt von einem nochmaligen „Gebt alles!!“. Die Hassianer auf der rechten Außenposition mobilisierten alle Energiereserven und schoben sich eine viertel Bootslänge vor die anderen beiden Teams, was mit einer Gesamtzeit von 34:39,088 Minuten den zweiten Platz bedeutete. Lediglich Neun Sekunden trennten das Gießener Boot von dem Erstplatzierten und somit Deutschen Meister, „KSC“ aus Witten.

 

Der Jubel über das gute Ergebnis war groß und das Team des RC HASSIA total verausgabt aber überglücklichdie Früchte des langen Wintertrainings zu ernten.

 

Freuen konnten sich an diesem Wochenende auch noch zwei weitere Hassia-Paddler, die in der Leistungssportklasse „Masters“ auf der 12,6 Kilometer Strecke mit drei Wenden mit dem Team „Rheingauner“ aus Schierstein Dritter wurden.

 

Die Saison hat für die Drachenboot-Paddler aus Gießen also erfolgreich gestartet. Nun stehen die Kurzstrecken-Regatten über 200/ 250/ 500 & 2000m im Sommer bevor.

 

Ergebnis/ Gesamtzeit:

 

1. 0:34:30,372 - Team KCW, Witten

2. 0:34:39,088 - Wilde Hassianer - Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V.
3. 0:34:49,608 - Limmerixx, Hannover

4. 0:34:59,212 - Team TVK - TV Kupferdreh 1877 e.V.
5. 0:36:04,860 - KWS Drag Team, Saarbrücken
6. 0:36:12,904 - WVS Rheingauner Paddelholics, Schierstein
7. 0:36:32,616 - Hawlinger, Fürstenwalde
8. 0:37:33,932 - Geographic Hazards, Perl-Besch

9. 0:38:40,240 - Die Lahnvandalen, Marburg

   

J. Stracke / S. Kohlitz, 28.04.2016

 


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