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'Wilde Hassianer'

Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V.
Uferweg 14
35398 Gießen

Telefon: +49 (0) 641 82545

 

eMail:

drachenboot@

wilde-hassianer.de

Trainingszeiten Sommer (ab 28.03.18)

Wilde Hassianer (Sport)

Mittwoch und Freitag ab 19:00h


Die Gans Wilden  (Fun)

Dienstag ab 19:00h

 

Jugendboot

Dienstag, 18:00h

 

Treffpunkt: jeweils 15 Minuten früher an der HASSIA Gießen

Trainingszeiten Winter (ab 28.10.2018)

Wilde Hassianer (Sport)

und Die Gans Wilden (Fun)
 

Sonntags ab10:00h - Wassertraining

an der HASSIA Gießen

Freitags ab18:00h - Hallentraining Herderschule Halle B

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Mehr Spass mit den Wilden Hassianern in Gießen

GOLD!                                                                                                   Wilde Hassianer holen sich die Goldmedaille auf der 9. offenen Deutschen Drachenboot Langstrecken - Meisterschaft 2018

Bereits zum 9. Mal trug der Deutsche Kanu Verband (DKV) die Deutsche Meisterschaft für Drachenboote auf der Langstrecke aus.

8.000 Meter betrug die Distanz für die Breitensport-Klasse, an der sich am 14. April die Paddler des Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. auf der Regattastrecke des Essener Baldeneysee mit weiteren 11 Teams in dieser Klasse gemessen hatten. Während das Meldeergebnis in den Premium-, Masters- und der Juniorenklasse vergleichsweise eher schwach ausgefallen war.

Die monatelangen Vorbereitungen auf diesen Tag sollten sich nun für das Gießener Team auszeichnen. Im fliegenden Start und jeweils 20 Sekunden Abstand zum vorausfahrenden Boot ging es auf die Strecke, die in einem Rundkurs mit einer Streckenlänge von jeweils 2.000 Metern und drei Wenden ausgefahren wird. 

Der Countdown für die Hassianer zählte herunter. GO! Nun kochte das Wasser um das Gießener Boot, denn auch die Langstrecke wird mit harten und schnellen Startschlägen begonnen, um das Boot maximal zu beschleunigen und die Verfolgung der vorausfahrenden Boote aufzunehmen.


Bereits nach den ersten 2.500 Metern konnte das vor den Gießener Paddlern gestartete Boot eingeholt werden. Danach hieß es freie Bahn und die Wilden Hassianer konnten ungestört mit Vollgas die weitere Strecke hinter sich lassen. Tückisch! Denn das Ganze ist einen Rennen auf Zeit und wenn keiner voraus fährt, an dem sich das Boot orientieren kann, verfällt man schnell in eine Art Trott, der später kostbare Sekunden kosten kann. Peitschenartig wurden daher von Trommler Nils Kohlitz und Steuerfrau Lena Wagner im Wechsel Druckeinheiten über den Streckenverlauf angesagt.


"Wollt Ihr gewinnen???" schrie die Steuerfrau auf den letzten 1.000 Metern brachial durch die Sprechanlage im Boot. Welch eine Ansage! Ein Boot aus der Masters-Klasse, 80 Sekunden vor den Hassianern gestartet, war plötzlich zum Greifen nah. Alle Reserven wurden mobilisiert und ca. 500m vor dem Ziel war es geschafft. Das Boot war nicht nur gleichauf, sondern stand gefühlsmäßig auf der Strecke. Die direkte Schussfahrt ins Ziel bescherte eine Spitzenzeit von 00:38:54,32 Minuten und somit GOLD! 


Silber ging an den KCW (Witten), Bronze an das Team vom TVK (Essen-Kupferdreh).

„Einen schöneren Start in die neue Saison hätte ich mir nicht vorstellen können!
Die Langstrecke ist nun bis zum Herbst erst mal auf Eis gelegt. Nun beginnen die Kurzstrecken Regatten,“ so Ulrike Kohlitz, die gemeinsam mit Andreas Olbrich das Team der Wilden Hassianern des Gießener Ruderclub HASSIA trainiert.

Die erste Regatta wird Anfang Mai auf dem Töppersee stattfinden, für die nun die Vorbereitungen beginnen. 

 

JS, April 2018

Die Tore für die Wassersportler auf der Sachsenhausener Seite sind geschlossen - Wintertraining mal anders.

Die starken Regenfälle haben die Lahn die letzten Tage stark ansteigen lassen. 
Am Gießener Ruderclub Hassia 1906 eV und am Kanu-Tours Gießen wurden deshalb von der Stadt vorausschauend die Hochwasserschutz-Tore geschlossen. Derzeit stabilisiert sich zwar der Wasserstand, doch durch die ständigen Regenfälle ist ein weiterer Anstieg durchaus möglich.

Die ‚WILDEN HASSIANER‘ haben somit kurzerhand das Training in die Halle verlegt. ‚Indoorpaddeln‘ heißt die Alternative mit fast 30°C warmen Wasser. Das Fitness- und Gesundheitszentrum AKTIVITA in Heuchelheim ist der Gastgeber. Dort ist das ehemalige Springerbecken des Heuchelheimer Schwimmbads zum AquaPool umgestaltet worden und steht im Mittelpunkt für verschiedenste sportlicher Aktivitäten. Vom normalen Schwimmen bis hin zu diversen Aqua-Kursen und dem Babyschwimmen, besteht dort auch die Möglichkeit des Indoorpaddeln.

Bis zu zwanzig Personen können in dem AquaPool die Paddeltechnik trainieren. Die Sitze aus Holz werden mit Schaumstoffpolstern und einer Holzstreben-Konstruktion an dem Beckenrand eingehängt. Die Trainer der „Wilden Hassianer“ und Ulrike Kohlitz und Andreas Olbricht haben dann die Möglichkeit jeden einzelnen technisch zu korrigieren. Diesmal stand Ausdauer Training an und somit 45Minuten Dauerpaddeln in unterschiedlichen Belastungssequenzen. Mit den gelochten Paddeln können bis zu 20kg Druck im Wasser erzeugt werden. Was auf Dauer ganz schön schweißtreibend und kräftezehrend ist.

„Wir unterstützen die Paddler des RC HASSIA nun schon ein paar Jahre bei ihrer Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft im Drachenboot und sind stolz darauf, dass die vergangene Saison für die ‚Wilden Hassianer‘ so erfolgreich verlaufen ist!“ so Felix Opper, Studioleiter in Heuchelheim.

Hatte das Gießener Team doch im Frühjahr 2017 noch ganz knapp den Platz auf dem Treppchen auf der Deutschen Langstreckenmeisterschafft verpasst, so konnte es im Spätsommer auf den Kurzstrecken der Deutschen Meisterschaft in Brandenburg gleich dreimal Edelmetall erlangen. Zweimal Silber und einmal Bronze bescherten dem Team ein super erfolgreiches Jahr. 

 „Bereits im Februar starten wir mit den ersten Trainingslagern, um dann am 14. April 2018 hoffentlich fit genug zu sein, an den Deutschen Langstreckenmeisterschaft über 8km in Essen die Vorjahresleistung zu verbessern!“, so Ulrike Kohlitz.

„Die Saisonplanung ist noch in vollem Gange, wobei ein Großteil der Regatten schon gemeldet wurde,“ so Steffen Kohlitz, Drachenbootwart des Gießener Ruderclub Hassia. „Wir wollen versuchen bis Spätsommer 2018 wieder ein Topteam für die Deutsche Meisterschaft auf 200, 500 & 2.000m zu trainieren. Der Termin und der Austragungsort stehen derzeit jedoch noch nicht fest.!

 

JS, Januar 2018

Saisonabschluss in Saarbrücken auf Europas größter Langstreckenregatta „Monkey Jumble“

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Die letzte Regatta vor der Winterpause lockte 48 Drachenboot-Teams aus ganz Europa nach Saarbrücken. Auch der Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. war gleich mit zwei Teams vertreten.

„Monkey Jumble“ so heißt Europas größte Langstreckenregatta im Drachenboot. Die Streckendistanz beträgt 11km mit drei Wenden. Gefahren wird auf der Saar – Mitten in der Innenstadt. 

Eine der Besonderheiten ist der einzigartige, dramatisch inszenierte Start des Rennens. Über eine Strecke von fast 500m erstreckt sich das Starterfeld der Boote. Beschallt von Affengeschrei, gemixt mit klassischer und elektronischer Musik, wird nach einem fünf minütigen Countdown das Rennen gestartet. 

„Showtime!“ Drei Kanonen geben den Startschuss. In wenigen Sekunden „kocht“ die Saar und es entstehen hohe Wellen, wenn sich die 48 Drachenboote mit jeweils ca. 2 Tonnen Gewicht und 20 Mann Besatzung zzgl. Steuermann und Trommler schlagartig mit schnellen Paddelschlägen davonbewegen.

Die „Wilden Hassianer“ vom Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V starteten in der Sportklasse auf Startreihe 2 mit der Bootsnummer 7. „Was man bei diesem Rennen erlebt ist Adrenalin pur!“ kommentierte Steuerfrau Lena Wagner den wilden Ritt über die Saar. Gleich zu Anfang war das Gießener Team eingekesselt von anderen Booten, konnte sich aber nach harten Positionskämpfen, bei denen es mehrfach zu Berührungen mit den konkurrierenden Booten kam, über die Strecke gut absetzen. 
Im weiteren Rennverlauf konnten noch zwei Boote überholt und der Vorsprung zu dem Hauptfeld kontinuierlich erhöht werden. Am Ende belegten die „Wilden Hassianer“ mit einer Zeit von 53:36 Minuten Platz 7 von 48 Teams, direkt hinter den Premium-Sportbooten.  

Erst drei Wochen ist es her, dass die Mannschaft auf den Gemeinsamen deutschen Drachenbootmeisterschaften 2017 von DDV und DKV zwei Silber- und eine Bronzemedaille mit nach Gießen gebracht hatte. Mit ihrer hervorragenden Leistung beim Monkey Jumble konnten die Wilden Hassianer nun erneut untermauern, dass sie zu Deutschlands besten Breitensportteams im Drachenboot gehören.

Erstmalig starteten auch „Die Gans Wilden“ vom RC HASSIA als reines Funboot in Saarbrücken und gingen mit der Startnummer 33 ins Rennen.  Das erklärte Ziel von Teamkaptain Ulrike Kohlitz war es, mit einem Fun-Boot bei einem solch harten Wettkampf dabei zu sein und das Erlebnis „Langstreckenrennen“ in den Vordergrund zu stellen. Mehr als der Sieg über die Gegener, sollte der Kampf gegen den eigenen „inneren Schweinehund“ im Vordergrund stehen, denn ein Wettkampf über eine Distanz über 11 km bei sehr welligem Wasser zehrt doch sehr an der Kraft und Ausdauer jedes Einzelnen. 
Alle Beteiligten haben somit als Bezwinger ihrer persönlichen Grenzen das Rennen für sich gewinnen können.

Die Saison wurde damit erfolgreich abgeschlossen und das Wintertraining startet direkt nach den Herbstferien. Immer sonntags um 10 Uhr treffen sich die Paddler aus Gießen. Interessierte Paddler sind immer gerne gesehen, so Steffen Kohlitz, Drachenbootwart beim Gießener RC HASSIA.

 

JS, Oktober 2017

Wilde Hassianer erfolgreich auf der Gemeinsamen Deutschen Drachenboot Meisterschaft 2017 in Brandenburg

Von 15. bis 17. September 2017 fand in Brandenburg, Havel auf der Regattastrecke Beetzsee die „6. Gemeinsame Deutsche Drachenboot Meisterschaft 2017“ statt. Beide Verbände DKV und DDV trugen die Meisterschaft wiederholt gemeinsam aus, um Deutschlands beste Drachenboot-Teams zu ermitteln.

Dieses Jahr sollte es nun seit 2011 wieder das erste Mal sein, dass das Drachenboot-Sportteam des Gießener Ruderclubs HASSIA 1906 e.V. an einer Deutschen Drachenboot Meisterschaft auf den Kurzstreckendistanzen teilnimmt. Bereits im Winter haben die Gießener Paddler auf dieses Vorhaben hintrainiert und seit Januar unzählige Kilometer auf der Lahn zurückgelegt. 

Beste Wetterbedingungen herrschten in Brandenburg, Havel über die gesamten drei Wettkampftage. Am Freitag ging es für das Mixed-Team aus 6 Paddlerinnen und 14 Paddlern, einer Steuerfrau und einem Trommler auf die 200m Sprintdistanz. Professionell aus der Startanlage gestartet, kämpften sich die Gießener vor Hunderten von Zuschauern als Sieger durch den ersten Qualifizierungslauf. So konnte sich der Zwischenlauf gespart und direkt im Finale gestartet werden, mit grandiosem Ergebnis: Silber auf 200m!


Samstag standen 500m Renndistanz an. Diese Strecke ist tückisch, denn sie wird fast mit der gleichen Schlagfrequenz wie die 200m gefahren. Druckvolle, schnelle Startschläge beschleunigen das Boot auf ca. 16km/h, die dann über die Strecke gehalten werden müssen. „Feuer“ schrie der Steuermann Eric Abel 50m vor dem Ziel und das Team zog die Schlagzahl noch einmal auf knapp 100 Schläge/ Minute an. Der dritte Platz, und somit die Bronzemedaille, war dem Team sicher.


Den krönenden Abschluss lieferte das 2000m Verfolgungsrennen am Sonntag, bei dem die Boote einen 4x500m Rundkurs mit 3 Wenden zu durchfahren hatten Im Rennen gegen die Uhr wurden die Boote im Abstand von zehn Sekunden gestartet. Mit der Startnummer 4 ging das Gießener Boot in der Mitte des Feldes der starken Breitensportteams aus ganz Deutschland auf die Strecke. Steuerfrau Lena Wagner musste hochkonzentriert sein, denn die kleinste Berührung des Bootes mit einem anderen führt zur Disqualifikation. Es lief alles planmäßig. Lange harte Druckschläge beschleunigten das Boot und der Abstand zu den vorausfahrenden Booten wurde schnell geringer. Ein Boot wurde überholt. Das Ergebnis: Silber!

 

Der Medaillenspiegel der „Wilden Hassianer“ kann sich sehen lassen.  In der Bestenermittlung im Breitensport ist das Team nun das erfolgreichste Team Hessens, und erpaddelte sich, als einziges der teilnehmenden Breitensportteams, Edelmetall in allen drei Renndistanzen.


„Eine Wahnsinnsleistung des ganzen Teams!“, so beschrieben die Trainer Ulrike Kohlitz und Adreas Olbrich kurz und knackig das grandiose Ergebnis. 

 

JS, September 2017

Die Wilden Hassianer im Zieleinlauf der 500m Strecke im Boot mit der Startnummer 3

 

Wilde Hassianer trumpfen in Duisburg auf

Seit 2005 wird im Duisburger Innenhafen die weltgrößte Spaßregatta mit Drachenbooten ausgerichtet. An der 18. Auflage nahmen am vergangenen Wochenende 170 Mannschaften mit 3500 Mitgliedern teil. Teams aus allen Bereichen, wie Firmen, Schulen, Behörden, Parteien, Kneipen, Freundeskreisen und Vereine treffen sich jährlich, um gemeinsam Drachenbootsport zu betreiben und Spaß zu haben. 

 

Der Ruderclub HASSIA nahm gleich mit drei Mannschaften teil.

Jung – Fun – Sport. Ganz nach diesem Motto gingen die drei Teams des Ruderclub HASSIA Gießen e.V. in der 18. Duisburger Innenhafenregatta an den Start.

„Die jungen Wilden“, die Jugend-Drachenbootmannschaft des Vereins mit Paddlern von 12 bis 17 Jahren startet mit dieser Regatta in die Saison und machten ihrem Namen alle Ehre.„Jung und wild“ wurden sie 5. von 21 Teams in der 20er Funklasse.

„Die Gans Wilden“, das Fun Team der HASSIA gingen ebenfalls im 20er Drachenboot an den Start in der höheren Sportklasse und belegten dort, nachdem sie als 6. bestes Team der 250m Strecke in den Finallauf einzogen, den 8. Platz nach dem 1500m-Finale

Die „Wilden Hassianer“ starteten im 10er Drachenboot, siegten im in der Sportklasse und konnten sowohl alle Vorläufe über 250m, als auch das 1000m Finale jeweils mit Bestzeiten siegreich gestalten.

Die Vorbereitungen für die anstehende Deutsche Meisterschaft der „Wilden Hassianer“ sind derzeit voll im Gange und die erste Testregatta in Mainz, sowie die Ergebnisse der Innenhafenregatta in Duisburg lassen auf eine erfolgreiche Saison schließen.

 

JS 16. Juni 2017

Drei Sekunden fehlen zu Bronze

Wilde Hassianer belegen bei Langstrecken-DM in Kassel Platz 4

Die »Wilden Hassianer« waren mit ihrem Resultat bei der achten deutschen Langstreckenmeisterschaft im Drachenbootrennen in Kassel zufrieden.

Durch das erfolgreiche Heranführen vereinseigener Paddler aus dem Funboot »Die Gans Wilden« an den leistungsbezogenen Breitensport, waren die »Hassianer« dieses Jahr erstmals in der Lage, ohne Fremdhilfe von anderen Booten eine Besetzung komplett aus dem eigenen Verein zu stemmen – am Ende landeten die Gießener auf der Fulda auf dem sehr beachtlichen vierten Platz.

Die intensive Vorbereitung im Winter durch Hallen- und Krafttraining sowie Taktik- und Techniktrainingslager im Frühjahr sollte sich auszahlen. Trotz eines zehn Mannschaften umfassenden Teilnehmerfeldes in der Breitensport-Klasse und einer anspruchsvollen Strecke, zeigte sich das neu formierte Gießener Team in bester Form.

Nach gelungenem Start und guter Beschleunigungsphase des zwei Tonnen schweren Drachenboots, entwickelte sich ein intensiver Kampf mit der vorausgestarteten Mannschaft. Kurz nach der zweiten Wende nach etwa drei Kilometern gelang das erste Überholmanöver. Danach gab es freie Fahrt bis zur vierten und letzten Wende. Bei dem folgenden Schlussspurt über einen Kilometer konnten die 20 »Hassianer« sowie Trommler Nils Kohlitz und Steuermann Eric Abel drei weitere Boote unter Mobilisierung der letzten Kräfte hinter sich lassen. Mit nur drei Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten und 30 Sekunden auf den ersten Platz erreichten die Gießener einen beachtlichen vierten Rang, mit dem alle Beteiligten zufrieden waren.

Erneut konnte man die guten Leistungen aus dem Vorjahr – ein zweiter Platz gelang den »Hassianern« 2016 auf nationaler Ebene – bestätigen und im Beisein vieler Unterstützer und den Trainern Uli Kohlitz und Andi Olbricht feiern.

Nächstes Ziel für dieses Wettkampfjahr ist die Teilnahme an der deutschen Kurzstreckenmeisterschaft im September in Brandenburg. Um sich auf hohem Niveau messen zu können, wird das Team an Vorbereitungsregatten in Mainz und Essen teilnehmen.

 

CL 28. April 2017

"Crosstraining" der Hassia-Paddler auf dem Beyenburger Stausee

Nach fast 6 Monaten hartem Wintertraining, dem ein oder anderen Muskelkater, der Entdeckung völlig „neuer“ Muskeln und Bewegungsarten, war es Anfang April endlich so weit.

Beyenburg, die „Crossstrecke“  unter den Langstrecken galt es zu bewältigen.

Wenden in die falsche Richtung, flaches Wasser, niedrige und enge Brücken und ein Massenstartart aus zwei Startreihen machen diese Regatta zu einem Langstreckenwettkampf der anspruchsvollen Sorte.

Unterstützt von einigen Paddlern der befreundeten VGF-Dragons aus Frankfurt und der Hellasdrachen, welche auch in dieser Wintersaison wieder am Wintertraining der Hassia-Paddler teilnahmen, konnte der RC Hassia erstmals 2 Boote bei einer Langstreckenregatta an den Start bringen.
Mit sehr viel Vorfreude übernahmen die über 40 hochmotivierten Paddler, Trommler, Steuerleute und Fans die vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Boote und statteten sie mit Technik sowie notwendigem Equipment aus.

Schon bei diesen Startvorbereitungen ist die Anspannung förmlich mit Händen zu greifen.

Endlich auf dem Wasser! die Aufregung steigt!  Für die einen ist die erste Langstrecke (8km), die anderen wissen schon was auf sie zukommt, weswegen sie nicht minder aufgeregt sind als die Newbees. Aufregung, Angst, Spannung und Siegeswillen mischen sich zu einer eigenartigen Melange...

 

Are you ready Attention Go!

Das Wasser spritzt und vor der zweiten Startreihe türmt sich eine Mega-Welle auf, die allen Beteiligten sofort klar macht: „Trocken bleibt hier heute keiner!“

Die Steuerleute Lena und Eric leisten großartiges. Unter dem Einsatz ihrer Kraft, Geschicklichkeit und Stimme schaffen sie es die Boote durch die Strecke zu steuern. Mehrere unverschuldete Kollisionen, ein abgefahrener Drachenkopf, glücklicherweise alles ohne Personenschäden lautet die Bilanz nach 3 Rechts- und 3 Linkswenden, sowie 6 Durchfahrungen der niedrigen Fischbauchbrücke, welche Trommler und Steuerleute ein ums andere Mal zum Wegducken nötigt.

Das Ziel vor Augen.  Jeder gibt noch mal alles. Am Ende reicht es für Platz 5 und 10 für die beiden Gießener Boote.

Die Wilden Hassianer sind bereit für die nächste Herausforderung der Saison – Die Deutsche Langstreckenmeisterschaft am 22.April in Kassel

UK/SK 20. April 2017

 

46 Teams kämpften im Drachenboot um den "Affenstab"

Am 08. Oktober traten in Saarbrücken 46 Mannschaften mit internationaler Besetzung gegeneinander an, um die begehrte Wandertrophäe, den „Affenstab“ zu ergattern.

 

„Monkey Jumble“ heißt das verrückte Drachenboot-Langstreckenrennen und hat sich seit mehreren Jahren als fester Bestandteil in der Drachenbootscene durchgesetzt. Drei Schweizer-, zwei Niederländische-, ein Französisches- sowie 40 Teams aus Deutschland traten auf der 11 km langen Strecke im Starkregen gegeneinander an. Aus Gießen nahmen die „Wilden Hassianer“ teil, die aus Startreihe zwei, Position Nr. fünf starteten.

 

Jedes der Boote ist mit 20 Paddlern, einem Steuermann und einem Trommler besetzt, was bedeutet, dass 1.012 Sportler an der Veranstaltung gemeinsam teilgenommen haben. Der Monkey Jumble ist somit die größte Langstreckenregatta Europas.

 

„Schon die Anmeldung zu diesem Rennen ist nervenaufreibend“, so Steffen Kohlitz, Drachenbootwart des Gießener Ruderclubs HASSIA 1906 e.V. Am Tag der Ausschreibung werden ab 0:00 Uhr die Anmeldeunterlagen online freigeschaltet. Die Anmeldezeit entscheidet über die Startposition. „Da muss man vorher schon alles präpariert haben, dass man es nur noch kopieren und einfügen muss“, so Steffen Kohlitz. Nach 10 Minuten waren übrigens alle Startplätze in dieser Nacht vergeben.

 

Showtime! Der „Monkey Jumble“ erfolgte im Massenstart. Drei Kanonen des Schützenvereins St. Ingbert gaben den Startschuss. Dann fing die Saar in der Saarbrückener Innenstadt an zu kochen und binnen Sekunden entstanden bis zu 1m hohe Wellen durch den Start der 46 Drachenboote. Die „Wilden Hassianer“ hatten vorgesorgt und die ersten Wassermassen konnten durch die eingebauten Pumpen aus dem Boot wieder entfernt werden. Die gegnerischen Teams waren harte Nüsse, die es zu knacken galt. Boote mit Mitgliedern der deutschen Drachenbootnationalmannschaft und Boote mit mehrfachen deutschen Meistern waren über die Strecke verteilt.

 

Gefahren wurde die 11 km lange Strecke mit drei Wenden. Diese sind der gefährlichste Teil der Strecke, denn die voll besetzten Boote mit über zwei Tonnen Gesamtgewicht fahren in voller Fahrt einen U-Turn. Der Steuermann der Wilden Hassianer, Eric Abel, hatte alles fest im Griff und steuerte das Gießener Team kollisionsfrei über die Strecke.

 

Leider spielte das Wetter nicht so mit und kurz nach der ersten Wende setzte erschwerend ein Starkregen ein. Dem Rennverlauf konnte das Wetter jedoch nichts anhaben und mehrere Boote wurden von dem Gießener Team auf der Strecke überholt. Mit einem Endspurt über die letzten 500m konnte sogar noch unmittelbar vor der Ziellinie ein weiteres Boot überholt werden.

 

In der Gesamtwertung wurden die Wilden Hassianer mit einer Zeit von 53:22 Minuten 8. von 46 Teams. Dies ist eine Verbesserung von vier Plätzen zum Vorjahr und ein herausragendes Ergebnis für die Paddler des Gießener Ruderclub HASSIA. Sie gehören nun zu den besten Breitensportteams im Drachenboot in Deutschland.

 

Die Saison wurde damit erfolgreich beendet. Nun geht die Mannschaft in das Wintertraining, was ab Ende Oktober immer Sonntagmorgens auf der Lahn stattfinden wird. Am 22. April 2017 findet in Kassel die Deutsche Langstreckenmeisterschaft statt, auf die sich das Team vorbereiten wird.

JS, Oktober 2016

 

Drachenbootteam "Wilde Hassianer" auf dem Monkey Jumble 2016

Rückblick auf zwei Tage Drachenboot auf dem Museumsuferfest 2016

Ein Rennen im Drachenboot vor 50.000 Zuschauern zu absolvieren ist schon etwas Besonderes. Auf dem Museumsuferfest in Frankfurt ist dies problemlos möglich.

Das größte Festival in Hessen lockte von 26. bis 28. August 2016 durch seine unzähligen Buden und Bühnen links und rechts des Mainufers zwischen Eisernem Steg und Hohlbeinsteg bei perfektem Wetter wieder über zwei Millionen Besucher nach Frankfurt.

Samstag und Sonntag findet dort traditionell die Drachenbootregatta statt.

 

Die Hessenschau begleitete „Die jungen Wilden“

Den Einstieg machten am Samstag, 27.08. „Die jungen Wilden“, die Jugenddrachen-bootmannschaft vom RC HASSIA Gießen. Diesmal musste das Team gleich doppelt angespannt sein, denn zum einen ist es zum ersten Mal in Frankfurt an den Start gegangen und zum anderen hat sich vorab der Hessische Rundfunk bei dem Team gemeldet und gebeten einen Bericht für die Hessenschau am gleichen Abend zu drehen.

Jugendtrainerin Lena Wagner vom RC HASSIA meisterte beides souverän.

Die Mannschaft aus jugendlichen Paddlern im Alter von 12 – 17 Jahren traten im regulären Fun-Cup als einiges Jugendboot an und kamen am Endes des Tages in Summe auf Platz 8 von 32 Teams. Eine super Leistung für das junge Team!

Die Hessenschau mit dem Bericht kann man sich in der HR-Mediathek vom 27.08. noch einmal ansehen.

 

Doppelsieg

Einen Tag später, am 28.08. waren gleich zwei Gießener Drachenbootteams auf dem Museumsuferfest, kurz auch MUF genannt, am Start.

Zum einen die „stechenden Lahnrosen“. Einem reinen Damenboot der beiden Vereine WSV HELLAS Gießen und RC HASSIA Gießen. Zum anderen die „Wilden Hassianer“ des RC HASSIA Gießen.

Strahlender Sonnenschein und 28 Grad waren schon ein gutes Zeichen für beide Teams.

Das mitunter sehr wellige Wasser erinnerte zwar mehr an November, aber letztendlich gab es einen Doppelsieg für die Gießener Teams!

Platz 1 im Damen-Drachenbootcup für die „stechenden Lahnrosen“ und Platz 1 im Sport Cup für die „Wilden Hassianer“.

 

Der Sommer geht – die Langstrecke kommt

Die Saison neigt sich nun dem Ende und die Paddler der „Wilden Hassianer“ machen sich fit für die Langstrecke. Die größte Langstreckenregatta Europas steht bevor. Der „Monkey Jumble“ in Saarbrücken am 08. Oktober in Saarbrücken. 52 Mannschaften treten gemeinsam in einem Massenstart auf der 11 km langen Strecke durch die Innenstadt von Saarbrücken an. 

 

JS, August 2016

 

Gemeinsam sind wir stark

 

"Die Gans Wilden" und "Die Wilden Hassianer" nehmen erstmals gemeinsam mit zwei Booten an der 21. Drachenbootregatta im Schiersteiner Hafen teil.

 

In der Funklasse konnten „Die Gans Wilden“ sich in einem sehr starkem Teilnehmerfeld von 22 Teams, die größtenteils eher Sport-Fun- bis Sportniveau hatten, behaupten und belegten über 250m und 2000m jeweils einen sehr guten 7. Platz.

Die Wilden Hassianer starteten, unterstützt von einigen Paddlern der Hellasdrachen, in der Sportklasse über 250m, 500m und 2000m.

Herausragendes Einzelergebnis war der Sieg über 500m. Einer Strecke, bei der es für die Wilden Hassianer in den 5 Jahren zuvor niemals zu einer Finalteilnahme gereicht hatte. 
Über 250m wurde der 3. und über 2000m der 5. Platz erpaddelt. Erstmals konnten sie in der Gesamtwertung einen Treppchenplatz in Schierstein ergattern. Mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 1 und 2 erreichten sie den 3. Platz, in dieser traditionell sehr stark besetzten Regatta. 

„Die zweite Jahreshälfte hat für uns vielversprechend gestartet und setzt ein gutes Zeichen für die kommenden Rennen.“, so Steffen Kohlitz, Drachenbootwart beim Gießener Ruderverein HASSIA.

 

JS/SK, Juli 2016

 

1. Gemeinsame Deutsche Drachenbootmeisterschaft                                 im Kleinboot in Schwerin 2016

Auch zur erstmals gesondert ausgetragenen gemeinsamen Deutschen Drachenbootmeisterschaft der (10er) Kleinboote in Schwerin waren einzelne Hassianer in Drachenbooten unterschiedlicher Teams unterwegs, um nach nationalen Lorbeeren zu greifen. Das Erreichte kann sich wieder einmal sehen lassen:

 

Sportsteam Hamburg

Lucas Kern:                                          1. Platz über 2000m, Premier-Open-Smallboat

                                                           3. Platz über 200m, Premier-Mixed-Smallboat     

                                                           3. Platz über 500m, Premier-Mixed-Smallboat

 

Rheingauner (WVS Schierstein 1921 e.V.)

Ulrike Kohlitz, Ulrike Rühl,                   2. Platz über 200m, Master-Damen-Smallboat
Silke Nopper (Trommel):                       2. Platz über 500m,  Master-Damen-Smallboat
                                                           2. Platz über 2000m, Master-Damen-Smallboat

Ulrike Kohlitz, Jörg Stracke,                 3. Platz über 200m, Master-Mixed-Smallboat
Martin Sondermann, Andreas Olbrich:   3. Platz über 2000m, Master-Mixed-Smallboat

 

JS, Juni 2016

 

Wilde Hassianer erkämpfen 4.Platz bei der Duisburger Innenhafenregatta

Die erste Kurzstreckenregatta dieser Saison fand für die Wilden Hassianer Mitte Juni in Duisburg statt. Unterstützt durch Paddler der „Gans Wilden“ (Funteam des RC Hassia), starteten die Wilden bei der nunmehr 17. Innenhafenregatta der Wanheimer Kanugilde. 

Ein aufregender Tag für einige der Gießener Paddler, sollte es doch ihr erster Einsatz bei einer Regatta des Sportteams des RC Hassia sein.

Aufregend und besonders war auch der Modus der Regatta. In 3 Zeitläufen über die 250m Sprintstrecke galt es zunächst, sich für das Finale zu  qualifizieren, welches dann über die 1000m Distanz ausgefahren wurde. Nahezu mühelos konnten die Gießener die Qualifikationshürde überspringen. Nach jedem der drei Vorläufe belegte das Team den zweiten Platz unter den 11 angetretenen Sportteams. Lediglich den Sporting Dragons, einem Team aus Emden, welches in dieser Saison schon als Deutscher Vizemeister im Indoor-Paddeln von sich Reden machte, musste man sich geschlagen geben.

Mit breiter Brust  starten die Wilden Hassianer somit als zweites Team im Finallauf auf die 1000m-Verfolgungsstrecke. Im Abstand von jeweils 10 Sekunden gingen die Mannschaften auf den Rundkurs, bei dem sie 4 Bahnen a 250m mit 3 Wenden zu durchfahren hatten. Letztlich handelte es sich bei diesem Finale um nichts anderes, als um 4 aufeinanderfolgende Sprints, verbunden mit nicht minder kräftezehrenden Wenden.  Gut kamen die Wilden auf die Strecke, ihr primäres Ziel vor Augen, den Kontakt zu den zuvor gestarteten vermeintlich stärkeren Sporting Dragons nicht abreißen zu lassen und somit bei der Vergabe der Plätze auf dem Treppchen ein gehöriges Wort mitzureden. Schlag für Schlag kämpfte man sich durch das kappelige Wasser des Duisburger Innenhafens. Jede Wende wurde zu einem reinen Kraftakt und brachte die Paddler an ihre Grenzen.

Grenzen, die die Gießener Paddler an diesem Tag aufgezeigt bekommen haben, die aber trotzdem alles andere als unüberwindbar erscheinen. Denn mit nur 5/10 Sekunden Rückstand auf die 3. platzierten „Flying Dragons“ und 3 Sekunden auf Platz 1 (MKC Dragons) wurden die Wilden Hassianer auf den undankbaren 4. Platz verwiesen. Da war es zunächst auch kein Trost, dass man die Sporting Dragons, welche die Qualifikationsläufe dominiert hatten, mit gut 2 Sekunden Vorsprung hinter sich lassen konnte.

4. Plätze sind immer undankbar, wie auch immer sie zu Stande kommen mögen. Trotzdem zeigten sich die Verantwortlichen der Wilden Hassianer hoch zufrieden mit dem bei dieser Regatta erreichten. Zeigt es doch, dass das Konzept der Drachenbootabteilung, mit dem Funteam „Die Gans Wilden“ einen sportlichen Unterbau zu schaffen, erkennbare Früchte trägt. Eine ganze Reihe Paddler aus dem Funteam konnten an diesem Wochenende in das Team der Wilden Hassianer integriert werden und halfen in einem sehr sportlichen Umfeld bestehen zu können.

Darauf lässt sich weiter aufbauen.

                                                                                                             

                                                                                                             S. Kohlitz, 21.06.2016

Drachenbootteam „Die wilden Hassianer“ vom Gießener Ruderclub HASSIA ist deutscher Vizemeister auf der Langstrecke geworden

Endspurt im Ziel nach 7,2 Kilometer Renndistanz

 

„Was lange währt wird endlich gut!“ so heißt es. Nach gut fünf Jahren haben „Die wilden Hassianer“ vom Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. wieder an einer Deutschen Meisterschaft teilgenommen.

 

Am 23. April wurde in Saarbrücken die 7. offene Deutsche Langstreckenmeisterschaft im Drachenboot auf der Saar in der Leistungsklasse „Premium“ und „Masters“, sowie im „Breitensport“ ausgetragen.

 

Mit Unterstützung von Paddlern des WSV Hellas und der Betriebssportmannschaft der „SWG Rohrlegern“ konnte sich über den Winter ein Team formieren, was der Langstreckendistanz gewachsen war. Im Verfolgungsrennen mit jeweils 10 Sekunden Versatz starteten die „Wilden Hassianer“ als sechstes Team in der Breitensport Klasse auf die 7,2 Kilometer lange Strecke mit einer Wende.

 

Der Start verlief leider etwas unglücklich für das Gießener Team, da die Startlinie erst einige Zeit nach dem Startsignal überfahren wurde und somit ein paar wertvolle Sekunden verschenkt wurden. Dies stärkte das Team jedoch in ihrer Motivation für die anstehende Strecke.

Die ersten Drachenboote wurden schnell eingeholt und vor der Wende auf der Hälfte der Strecke platzierte sich das Team bereits taktisch gut im Teilnehmerfeld. Auf der aufgewühlten und damit sehr welligen Saar, liefen hunderte Liter Wasser ins Boot, die durch die vorher installierten Pumpen jedoch schnell wieder entfernt werden konnten.

 

Die Wende nahte und die „Wilden Hassianer“ konnten durch taktisches Handeln des Steuermanns Jan Schwing wieder ein paar Meter mehr auf die anderen Teams aufschließen. Nun waren es noch drei Teams, die vor den Gießenern auf der Strecke waren. Gleichauf mit zwei weiteren Drachenbooten der Teams „TVK“ aus Essen und „Limmerixx“ aus Hannover wurde die 3,6 Kilometer lange zweite Hälfte angegangen. Lediglich das Team des Kanuvereins Witten hatte sich bereits ein Stück weit abgesetzt und führte das Feld an.

 

Kräftige, lange und harte Schläge schoben die drei, nebeneinander fahrenden, Boote Richtung Ziel und immer wieder versuchten sich abwechselnd die Mannschaften durch Druckspurts abzusetzen.

 

Nur noch 500 Meter bis zum Ziel und durch die Lautsprecheranlage ertönte vom Steuermann „Endspurt!“, gefolgt von einem nochmaligen „Gebt alles!!“. Die Hassianer auf der rechten Außenposition mobilisierten alle Energiereserven und schoben sich eine viertel Bootslänge vor die anderen beiden Teams, was mit einer Gesamtzeit von 34:39,088 Minuten den zweiten Platz bedeutete. Lediglich Neun Sekunden trennten das Gießener Boot von dem Erstplatzierten und somit Deutschen Meister, „KSC“ aus Witten.

 

Der Jubel über das gute Ergebnis war groß und das Team des RC HASSIA total verausgabt aber überglücklichdie Früchte des langen Wintertrainings zu ernten.

 

Freuen konnten sich an diesem Wochenende auch noch zwei weitere Hassia-Paddler, die in der Leistungssportklasse „Masters“ auf der 12,6 Kilometer Strecke mit drei Wenden mit dem Team „Rheingauner“ aus Schierstein Dritter wurden.

 

Die Saison hat für die Drachenboot-Paddler aus Gießen also erfolgreich gestartet. Nun stehen die Kurzstrecken-Regatten über 200/ 250/ 500 & 2000m im Sommer bevor.

 

Ergebnis/ Gesamtzeit:

 

1. 0:34:30,372 - Team KCW, Witten

2. 0:34:39,088 - Wilde Hassianer - Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V.
3. 0:34:49,608 - Limmerixx, Hannover

4. 0:34:59,212 - Team TVK - TV Kupferdreh 1877 e.V.
5. 0:36:04,860 - KWS Drag Team, Saarbrücken
6. 0:36:12,904 - WVS Rheingauner Paddelholics, Schierstein
7. 0:36:32,616 - Hawlinger, Fürstenwalde
8. 0:37:33,932 - Geographic Hazards, Perl-Besch

9. 0:38:40,240 - Die Lahnvandalen, Marburg

   

J. Stracke / S. Kohlitz, 28.04.2016

 

Wilde Hassianer erkämpfen     3. Platz beim „Großen Preis von Beyenburg“

 

 

Unterstützt von Paddlern der Hellas Drachen und dem SWG Rohrleger Team eröffneten die Wilden Hassianer vergangenen Samstag die Wettkampfsaison 2016 mit einem Langstreckenrennen auf dem Beyenburger Stausee, dem Revier des VFK Wuppertal e.V.


Auf dem extrem flachen und eher kleinen Revier musste eine Strecke von gut 7,5 Kilometern in 3,5 Runden absolviert werden. 6 Wenden, Geraden von maximal 750m Länge, eine sechs Mal zu durchfahrende Engstelle unter einer Fischbauchbrücke, bei der es nur Platz für maximal 3 Boote nebeneinander gab, sowie die Tatsache, dass ausschließlich Rechtswenden gefahren werden mussten, machten das Rennen zu einer besonderen Herausforderung für alle 8 teilnehmenden Teams.   

 

Gestartet wurde im Massenstart. Mit kräftigen Paddelschlägen sprinteten die acht dicht nebeneinander fahrenden Boote der ersten Engstelle entgegen, galt es doch sich durch aggressiv durchgeführte Positionskämpfe die beste Ausgangssituation für die Passage der Fischbauchbrücke sowie der darauffolgenden Wende zu erkämpfen. Hierbei wurden die Wilden Hassianer von einem Konkurrenten gerammt, so dass das Boot nahezu komplett gestoppt werden musste, um eine Kenterung zu vermeiden. Das stark aufgewühlte Wasser in der Wende kurz darauf, lies das Boot der Gießener abermals bedrohlich schwanken, doch dem Steuermann gelang es durch ein geschicktes Manöver das Boot abzufangen und wieder zu stabilisieren. Der Preis, der hierfür gezahlt werden musste, war allerdings hoch – abgeschlagen fuhren die „Wilden“ nach der ersten Wende dem gesamten Feld hinterher.

 

Doch das Team bewies Moral und Willensstärke. Minute für Minute, Schlag für Schlag kämpfte es sich wieder an die anderen Boote heran. Bemerkenswert dabei waren der gemeinsame Druckpunkt und der Kraftumsatz im Boot. Man spürte förmlich den unbedingten Willen nicht aufzugeben und sich weiter nach vorne zu kämpfen.

Mitte der zweiten Runde hatte man fünf Boote hinter sich gelassen. Die erst- und zweitplatzierten Teams, die durch geschicktes Taktieren auf den Innenbahnen schon vor der ersten Wende Abstand zum Verfolgerfeld geschaffen hatten, waren aber nicht mehr einzuholen. So fuhren die Wilden Hassianer schließlich als Dritter über die Ziellinie.

 

 

Ergebnis:

 

1. Graureiher - VfK Wuppertal e.V.
2. Blue Dragons - Dragonboat Club Borhen e.V.
3. Wilde Hassianer - Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V.
4. Team TVK - TV Kupferdreh 1877 e.V.
5. The Dutch Dragons - Niederlande
6. KreisdrachEN / BSG Drachenboot EN-Kries/Polizei
7. Jacob Full Pipe Dragons - FSM Minden e.V.
8. Die Bierteufel - Wanheimer Kanu-Gilde e.V.

 

   

Lara Stein / S.Kohlitz, 16.04.2016

 

Vielen Dank an das Fotostudio Lollar für die Erstellung des Fotos

Drachenbootler starten in die Sommersaison

 

Erfolgreiche Wintertrainingskooperation mit den Hellasdrachen vom WSV Hellas

 

 

Die dunkle Jahreszeit neigt sich dem Ende zu und Gießens Drachenbootsportler schauen auf eine schöne und zugleich erfolgreiche Wintertrainingszeit zurück.

 

Wie schon in den vergangenen Jahren haben die Paddelbegeisterten der beiden Gießener Vereine WSV Hellas und GRC Hassia 1906 eV.  jeden Sonntag gemeinsam auf der Lahn trainiert. Erstmal dabei waren in diesem Winter auch zwei Paddler des befreundeten Betriebssportteams "SWG Rohrleger".
Abschluss des gemeinsamen Wintertrainings und zugleich erster Höhepunkt der noch jungen Saison wird am 23. April der Start der Gießener Paddler bei den 7. Deutschen Langstreckenmeisterschaften in Saarbrücken sein.

 

Für das Team der Wilden Hassianer bedeutet dies die erste Teilnahme bei einer nationalen Meisterschaft seit 5 Jahren.  Ganz gleich, wie das Boot auf dieser sehr stark besetzten Regatta abschneiden wird, das primäre Ziel des gemeinsamen Wintertrainings wurde eindrucksvoll erreicht: Durch die durchweg  hervorragende Trainingsbeteiligung konnte eine sehr gute Grundlage für die diesjährige Sommersaison gelegt werden.

 

So sehen sich die drei Gießener Teams „Hellasdrachen“, „Wilde Hassianer“ und „Die Gans Wilden“ gut gerüstet für die Herausforderungen der Saison 2016. Die Teams freuen sich schon jetzt darauf, die im Winter sehr gut gelebte Partnerschaft fortzuführen und sich auch bei der ein oder anderen Regatta im Sommer gegenseitig zu unterstützen.

 

Wer Interesse hat, die Saison in einem Drachenbootteam des RC Hassia zu bestreiten, ist jederzeit herzlich zu einem Probetraining eingeladen.

 

Das Sportteam „Wilde Hassianer“  trainiert ab sofort jeden Mittwoch und Freitag von 18:45 bis 20:00 Uhr  

 

Das Funteam „Die Gans Wilden“ trainiert jeden Dienstag von 18:45 – 20:00 Uhr.

 

Das Jugendteam "Die Jungen Wilden" trainiert jeden Dienstag von 18:00 - 19:00 Uhr.

 

 

   

 S.Ko, 05.04.2016

 

Wintertraining - Sonntags 10:00 Uhr - sei dabei !!!

Jeden Sonntag um 10:00 Uhr findet das gemeinsame Drachenboottraining der beiden Hassia-Teams "Wilde Hassianer" und "Die Gans Wilden" in Kooperation mit den befreundeten "Hellasdrachen" statt.

 

Mit gezieltem Technik- und Langstreckentraining bereiten sich Gießens Paddlerinnen und Paddler auf die Herausforderungen der kommenden Saison vor. Erstmals seit 2011 wollen die Wilden Hassianer als Team bei einer Deutschen Meisterschaft starten. Angestrebt ist die Teilnahme an der Langstreckenmeisterschaft am 23. April 2016 in Saarbrücken.

 

Natürlich dürfen auch der Spaß und das Teamgefühl nicht zu kurz kommen. Sportlich ambitionierte Mottotrainings stehen genauso auf dem Programm, wie das gezielte Üben von Wettkampfsituationen mit zwei Booten. Und das anschließende gemeinsame Auftauen bei Kaffee, Tee und Gebäck im Jugendraum ist sowieso fester Bestandteil jeder Einheit.

 

Lust bekommen bei einstelligen Temperaturen mit uns zu schwitzen ?

Sei einfach Sonntag 10:00 Uhr paddelfertig am Steg des RC Hassia - Uferweg 14


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© Wilde Hassianer

Die "Wilden Hassianer" sind Bestandteil des Ruderclub HASSIA Giessen 1906 e.V.